Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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„Weil ich Maler bin, mein Oheim.“

„Dann, wenn Du durchaus Dichter ſehen willſt, laß Dich dem Herrn Grafen von Marcellus vorſtellen.“

„Ei! mein Oheim, er hat nur eine Ode an den Knoblauch gemacht.“

„Er iſt Pair von Frankreich.. Sodann bei Herrn Briffaut.“

„Er hat nur ein Trauerſpiel gemacht.“

„Er iſt von der Academie Du verbindeſt Dich zu viel mit jungen Leuten, mein Lieber!“

„Können Sie, mein Oheim, der Bewunderer der Jugend, ſelbſt ein junger Mann, der Sie aus Eitelkeit eine Perrücke von weißen Haaren tragen, können Sie einen ſolchen Vorwurf an mich richten?“

„Solche Verbindungen nützen nichts, mein lieber Petrus; ſie dienen weder dazu, Vermögen, noch Ruhm zu erwerben.“

„Gleichviel, wenn ſie nur zum Glücke dienen.“

„Ja, und Du nennſt das Glück, in einem Atelier hockend in der Manier der Türken, und die Geſchichte von Herrn Mayeur erzählend, ſchlechte geſchmuggelte Cigarren rauchen; oder in den Kaffechäuſern Theorien über die Kunſt machend Halbtaſſen trinken! Hat man die Ehre, der Sohn eines ehrlichen Seeräubers zu ſein, der nicht die Mittel beſitzt, einen zu ernähren, was Teufels! dann muß man die Ehre ſeines Namens aufrecht halten. Seeräuberei verpflichtet“), und wir ſtammen von den Kaiſern von Conſtantinopel ab. Mein lieber Petrus, glaube einem Manne, der Richelieu alt und Lauraguais jung gekannt hat: es ſind die Frauen, die unſern Ruf in der Geſellſchaft, und folglich unſer Glück machen; Du mußt Viele ſehen, ſo lange Du

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6 bezieht ſich dies auf das Sprüchwort: Nohl oblige,— Adel. 3 5 er Ueberſetzer.