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Du es, ſo läſſeſt Du Dir es durch die Maitreſſe des Directors der ſchönen Künſte oder durch den Meßner von Saint⸗Acheul erbitten, und Du wirſt es haben.“
„Sie bezweifeln Alles, mein Oheim!“
„Mein Freund, man hat, wie Du leicht begreifſt, nicht die Revolution, das Directorium, das lebensläng⸗ liche Conſulat, das Kaiſerreich, die Reſtauration, die hundert Tage und Waterlvo geſehen, ohne berechtigt zu ſein, an vielen Dingen und beſonders an den Re⸗ gierungen zu zweifeln! In meinem Alter, da Du wahrſcheinlich ſo viel Regierungen geſehen haben wirſt als ich, wirſt Du ſo ſteptiſch ſein als ich.“
„Gut, was das Kreuz betrifft, doch die Fresken, mein Oheim? ich habe die Beſtellung gefehen.“
„Kommen wir alſo auf die Fresken zurück.. Dein Freund hat ſie ausgeſchlagen?“
„Ausgeſchlagen.“
„Weil 7 Es gibt einen Grund für ſeine Weigerung?“
„Allerdings.. Weil er nichts für eine Regie⸗ rung machen will, welche Herrn Horace Vernet, unſern Nationalmaler, verhindert, ſeine Schlachten von Mont⸗ mireul, Hanau, Jemappes und Valmy auszuſtellen.“
„Mein lieber Petrus, Dein Freund Abel Hardy hat die Fresken der Madeleine ausgeſchlagen, weil der Kaiſer von Rußland⸗ deſſen Regierung, wie Du zu⸗ geben wirſt, nicht viel liberaler iſt, als die unſere, bei ihm ein Gemälde des Rückzugs aus Rußland be⸗ ſtellt hat, und ihm dieſes Bild mit dreißigtauſend
Franken bezahlt, während unſere Direction der ſchönen
Künſte nur zehntauſend Franken für die Fresken der
adeleine bezahlt Geſtehe, mein lieber Freund, das iſt nicht Patriotismus; das iſt Buchhaltung.“
„Oh! mein Oheim, ich kenne Abel, und ich würde
mit meinem Leben für ihn ſtehen.“
„Obſchon Du der Sohn Deines Vaters, das heißt eines abſcheulichen Seeräubers biſt, iſt mir Dein Leben


