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aufzudringen, mein Kind; und, obſchon ich der erbitterte Feind des Miniſteriums im Allgemeinen und vom Miniſter des Innern insbeſondere bin, will ich doch nicht, daß Du meinetwegen die gerechten Ermunterungen ausſchlägſt, die die Regierung den Männern von Ver⸗ dienſt geben zu müſſen glaubt. Ich theile nicht die alberne Anſicht derjenigen, welche denken, ein Künſtler dürfe weder das Kreuz, noch eine officielle Arbeit an⸗ nehmen, weil das Miniſterium ſeine Meinung nicht vertrete. Da in jedem Falle das Miniſterium factiſch das Land vertritt, ſo empfängt man vom Lande und nicht vom Miniſterium; der Miniſter beſtellt die Ge⸗ mälde, das iſt wahr, Frankreich aber bezahlt ſie.“
„Nun wohl, mein Oheim, ich will nichts von Frankreich haben; es iſt zu arm.“
„Sage zu ökonomiſch.“
„Und dann, was wird aus allen dieſen unglückli⸗ chen von den zwei bis drei Generationen Directoren der ſchönen Künſte, die wir haben blühen ſehen, beſtell⸗ ten Bildern? Man weiß es nicht. Sind die Gemälde nicht mit einem großen Namen bezeichnet, ſo begräbt man ſie in den Muſeen von Unterpräfecturen und Can⸗ tonshauptorten; vielleicht kratzt man ſogar die Malerei aus und verkauft die Rahmen und die Leinwand! Im Ernſte geſprochen, mein Oheim, ich habe kein Bild ge⸗ macht, damit es das Refectorium eines Kloſters oder den Saal einer Schule des gegenſeitigen Unterrichts meublire.“
„Wären alle Maler wie Du, mein lieber Freund, ſo möchte ich wohl wiſſen, was aus den Provinzgalle⸗ rien würde.“
„Man würde Gewächshäuſer daraus machen mit Pomeranzenbäumen, Granatbäumen, Piſangbäumen, Palmbäumen, was, ich ſchwöre es Ihnen, mehr werth wäre, als die Landſchaften einiger mir bekannten Ma⸗ ler. Uebrigens bin ich nicht der Einzige, der aus⸗


