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„Zu meinem Unglück, General.“
Franz ſpielte auf ſeine Degradation an.
„Nun, Franz, wenn ſie wieder kommt, um mich zu beſuchen, ſo ſagſt Du ihr, ich ſei auf dem Marsfelde.“
„Ja, mein General“
„Fs iſt gut: ſchließe das Fenſter und geh.“
„Mein General hat mir nichts mehr zu befehlen?“
„Doch, alle Teufel! ich habe Dir zu befehlen, daß Du dem Koch einen Schlag gibſt.“
„Es ſoll geſchehen, mein General.“.
In dem Augenblicke, wo er weggehen wollte, blieb er jedoch wieder ſtehen und ſagte:
„Wenn er mich aber fragt, warum ich ihm den Schlag gebe, was ſoll ich ihm antworten?“
„Du wirſt ihm antworten:„„Weil es fünf Mi⸗ nuten über ſechs Uhr ſei, und das Mittagsbrod noch nicht auf dem Tiſche ſtehe.““
„Jean iſt nicht daran Schuld, wenn das Mittags⸗
brod noch nicht auf dem Tiſche ſteht, mein General.“
„Dann biſt Du Schuld. Sage Jean, er ſoll Dir einen Schlag geben.“
„Ich bin auch nicht Schuld.“
„Wer denn?“
„Der Kutſcher der Frau Marquiſe.“
„Gut! es fehlte nur das, um mich mit ihr zu verſöhnen!“
„Er kam in die Küche, und da er unter dem Arme den Hund der Marquiſe trug, der nach Biſam roch, ſo
machte der Geruch des Biſams die Saucen gerinnen.“
„Du hörſt, Petrus?“ ſagte der General, indem er ſich mit einer tragiſchen Miene an ſeinen Neffen wandte.
„Ja, mein Oheim.“
„Pergiß nie: die Marguiſe hat gemacht, daß Dein Oheim erſt ein Viertel nach ſechs Uhr zu Mittag ſpei⸗ ſen konnte!.. Gehen Sie, Herr Franz, und neh⸗ men Sie Ihr Kreuz und Ihre Borten erſt nach Ab⸗ lauf eines Monats wieder.“


