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iſt einer der redlichſten Jungen, die ich kenne. Ich habe die Ehre, Sie zu grüßen, Marquiſe.“
„Adieu, General; denken Sie an den Gegenſtand meines Beſuches, und verlaſſen wir uns als gute Freunde.“
„Es iſt mir lieb, wenn wir uns verlaſſen; doch als gute Freunde, das iſt etwas Anderes.“
„Oh! Gendarme!“ brummte die Marquiſe, wäh⸗ rend ſie ſich entfernte.
Kaum war ſie aus dem Salon weggegangen, kaum hatte ſich die Thüre hinter ihr zugethan, als der Ge⸗ neral, ohne ſeinem Reffen, der ſich nach ſeiner Geſund⸗ heit erkundigte, zu antworten, nach der Klingelſchnur ſtürzte und wüthend daran zog.
Franz eilte herbei.
Er hatte ſchon ſein Kreuz und ſeine Borten nicht mehr, ein ſo ſtrenger Beobachter jedes militäriſchen Befehles war er.
„Sie haben geklingelt, mein General?“
„Ja, ich habe geklingelt. Stelle Dich ans Fen⸗ ſter, Burſche.“
Franz wandte ſich nach dem bezeichneten Orte.
„Hier bin ich,“ ſagte er.
„Oeffne das Fenſter, Dummkopf!“
Franz öffnete das Fenſter.
„Schau' auf die Straße.“
Franz neigte ſich hinaus.
„Ich ſchaue, mein General.“
„Was ſiehſt Du?“
„NRichts, mein General: die Racht iſt ſchwarz wie eine Patrontaſche.“
„Schau' immerhin.“ 3
„Hh! ich ſehe einen Wagen, mein General.“
„Und dann?“
„Und dann eine Dame, welche einſteigt... Die Dame, die ſo eben von hier weggeht...
„Du kennſt ſie, dieſe Dame, nicht wahr?“
„


