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hundert Jahren! Margquiſe, es iſt alſo unnütz, wenn Sie vor dieſer Zeit wiederkommen.“
„Sie jagen mich fort, General? Sie jagen die Mutter Ihres
„Monſieur Petrus Herbel,“ meldete Franz, die Thüre öffnend.
Zu gleicher Zeit ſchlug die Pendeluhr ſechs.
LXXXVI. Geſpräch eines Oheims mit ſeinem Neffen.
Petrus erſchien im Halbſchatten des Flurganges.
„Komm hierher,“ rief der General.„Ah! alle Hagel! Du kommſt zu rechter Zeit!“
„Ei! mir ſcheint, Sie bedurften keiner Verſtär⸗ kung, General,“ ſagte die Marquiſe.„Wären Sie fünf Minuten früher gekommen, Herr Petrus, ſo hätte Ihnen Ihr Oheim eine ſchöne Lection in der Galan⸗ terie gegeben.“
Die Marquiſe begleitete dieſe Worte mit einem Gruße, der eine gewiſſe Vertraulichkeit in Betreff des jungen Mannes bezeichnete.
„Ah! Sie kennen meinen Neffen, Marquiſe?“ fragte der General.
„Ja; das Gerücht von ſeinen Succeen iſt zu uns gelangt, und meine Nichte wollte ein Portrait von ſeiner Hand haben. Sie müſſen ſtolz ſein, General,“ fügte die alte Dame mit einem halb geringſchätzenden, halb ſpöttiſchen Tone bei,„Sie müſſen ſtolz ſein, in Ihrer Familie einen Künſtler von einem ſolchen Ta⸗ lente zu beſitzen!“
„Ich bin in der That ſtolz dgrauf, denn mein Neffe


