Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Darum kommen Sie alſo? Warum ſagten Sie mir das nicht ſogleich?“

„Was hätten Sie mir geantwortet?“

„Ich habe keine Abneigung, in der Haut eines alten Junggeſellen zu ſterben, während ich mich tief ſchämen würde, in der eines alten Dummkopfs zu ſterben.“

„Tröſten Sie ſich, General, ich bin nicht deshalb gekommen.“

„Dann, tauſend Millionen Donner! Ah! verzeihen Sie, Marquiſe, doch wahrhaftig, Sie würden einen Heiligen das Paradies verlieren machen, der ſchon ni einem Fuße auf der Schwelle der Pforte deſſelben tünde.“

Und der General, der, als ihm ſein großer Fluch entſchlüpfte, aufgeſtanden war, ging mit raſchen Schrit⸗ ten im Zimmer auf und ab.

Endlich blieb er vor der Marquiſe ſtehen und ſagte: „Wenn Sie aber nicht deshalb kommen, warum, im Namen des allmächtigen Gottes, kommen Sie denn?“

„Ah!“ erwiederte die alte Dame,„ich ſehe wohl, daß ich die Frage in Angriff nehmen muß.“

„Thun wir das, Marquiſe, ich bitte Sie in⸗

ſtändig.“

„Ei! Sie ſprechen wie Ihr Bruder der Frei⸗ beuter.“

„Wir werden alſo von meinem Bruder dem Frei⸗ beuter ſprechen, Marquiſe?“

„Nein.“

„Wovon denn?“

„Sie haben ohne Zweifel ſagen hören, der Graf Rappt„

„Ah! nun kommen wir hierauf zurück!“

„Laſſen Sie mich vollenden Sei zum König entboten worden.“