Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Kind, ohne einen Unterſchied zwiſchen ihr und Babolin zu machen.““

„„Nun,““ ſagte die Fee,„warum habt Ihr dann die Hunde nicht durch Babolin ſpazieren führen laſſen, und warum iſt ſie nicht hier geblieben?““

„„Weil Babolin nichts von dem, was man ihm befiehlt, thun will, während Roſe⸗de⸗Noöl gehorcht, ehe man zu befehlen geendigt hat.““

„„Es mag ſein,““ ſprach der General;„„doch wenn man die Kinder aufnimmt, ſo geſchieht es nicht, um ſie am Fieber ſterben zu laſſen. Wo legt Ihr die Kleine zu Bette?““

„„Dort,““ antwortete die Hexe, auf eine Vertie⸗ fung des Daches deutend, in der Roſe⸗de⸗Noöl ihr Do⸗ micil genommen hatte.

„Die Fee hob den Vorhang auf, der dieſen Win⸗ kel des Speichers bedeckte, und ſie ſah ein ziemlich rein⸗ liches Plätchen; nur hatte das Bett eine einzige Ma⸗ tratze; die Fee berührte die Matratze und fand das

ager ein wenig hart.

„„In der That,““ ſprach ſie,„„ich ſchäme mich, daß ich ſo weich liege, wenn ich bedenke, daß dieſe arme Kleine nur eine Matratze hat!““

Sie wird ein Federbett, Decken und hübſche feine Leilacken haben,““ ſagte der General;„„ich werde Euch Alles dies ſchicken, gute Frau, und auch einen Arzt. Vittlerweile haltet das Kind möglichſt warm und laßt eine Krankenwärterin kommen; hier iſt Geld, um ſie zu bezahlen und um Arzneien zu kaufen; ſagt mir mor⸗ gen der Arzt, die Kleine ſei nicht gut verpflegt, ſo laſſe ich ſie Euch durch den Commiſſär nehmen.““

e Hexe ſtürzte ſich auf das Kind und ſchloß es an ihre Bruſt.

Oh! nein,““ ſagte ſie,„„ſeien Sie unbeſorgt! wird Roſe⸗de⸗Noél nicht wie eine Prinzeſſin gepflegt, ſo fehlt es nur an Geld!““

„„Gott befohlen, Roſette!““ ſprach die Prinzeſſin,