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indem ſie auf Roſe⸗de⸗Nosl zuging und ſie küßte;„„ich werde Dich wieder beſuchen, mein Kind!““
„„Gewiß, Frau Fee?““ fragte die Kleine.
„„Gewiß,““ antwortete die Prinzeſſin.
„Die Wangen des Kindes wurden roſenroth vor Vergnügen, weshalb Carita zu ihrem Vater ſagte:
„„Seht doch, wie hübſch ſie iſtl“
„Sie war wirklich ſehr hübſch, Herr Maler, und von ihr würde man ein ſchönes Portrait machen!“
„Sie haben ſie alſo geſehen?“ fragte Petrus lachend.
„Gewiß,“ antwortete Abeille.
Doch ſich verbeſſernd:
„Das heißt, ich habe ihr Coſtume in meinem Mähr⸗ chenbuche geſehen: ſie hätte das Coſtume von Roth⸗ käppchen.“
„Sie werden es mir zeigen, nicht wahr, mein Fräulein?“
„Ich werde dies nicht unterlaſſen,“ ſprach ernſt die
kleine Abeille. Dann fuhr ſie fort:
„Die Fee und ihr Papa ſtiegen wieder zu Pferde,
und eine halbe Stunde nachher ſchickten ſie der armen Roſe⸗de⸗Noöl Alles, was ſie ihr verſprochen hatten.
Alsdann ließen ſie anſpannen und fuhren raſch zum Arzte, der im Innerſten der Stadt wohnte. Der Arzt ging in ihrer Anweſenheit ab, und die Fee und ihr Vater kehrten in ihren Palaſt zurück, die Fee entzückt,
einen ſo guten Papa zu haben, der Vater entzückt, eine ſo gute Tochter zu haben.
„Der Arzt hatte verſprochen, am Abend Nachricht über die kleine Roſe⸗de⸗Noöl zu geben; er hielt Wort und kam in der That noch an demſelben Abend. Die Kunde, die er zu geben hatte, war traurig: die arme
Kleine war von einer ſchweren Krankheit bedroht, wor⸗
über die Prinzeſſin in Verzweiflung gerieth. Sie ging auch am andern Morgen mit ihrem Vater im Wagen
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