Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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„Man kam bald in eine Gaſſe, welche miiten am Tage ſo ſchwarz war, daß man hätte glauben können, man ſei mitten in der Nacht; und obgleich mein Papa ſagt, die Sonne ſcheine für Jedermann, ſo hat ſie doch ſicherlich nie für die Unglücklichen geſchienen, welche in dieſer Gaſſe vegetiren.

„„Hier!““ ſagte die Kleine, indem ſie den Zügel des Pferdes anhielt,„„hier iſt die Thüre.““

„Die Thüre des Stalles, in welchem die Hunde meines Vaters ſind, iſt entſchieden reinlicher, als die Thüre dieſes Hauſes. Man mußte ſich bücken, um ein⸗ zutreten, wie wenn man in einen Keller hinabſteigt; man mußte umhertappen, um die Treppe zu finden.

„Ein kleiner Knabe, der auf dem Weichſteine ſaß, und den Roſe⸗de⸗Roöl Babolin nannte, erbot ſich, die Pferde zu halten, uud die Prinzeſſin und ihr Vater gelangten endlich oben auf die Treppe, wo die Bro⸗ cante wohnte.

„So jung und hübſch die Prinzeſſin, ſo alt und häßlich war die Brocante; es wäre für einen Fremden nicht ſchwierig geweſen, zu errathen, welche von Beiden der gute Genius warz die Prinzeſſin hatte beim erſten Blicke das Anſehen einer Fee; die Brocante brachte ſogleich die Wirkung einer Hexe hervor.— Und ſie war wohl wirklich eine Hexe, nach einem ungeheuren, auf einem Dreifuße ſtehenden, eiſernen Topfe, in wel⸗ chem Zauberkräuter kochten, nach einem langen Haſel⸗

nußſtabe, der im Boden befeſtigt war, mitten unter einem von großen ſchwarzen Nadeln durchſtochenen Kar⸗ tenſpiele, und endlich nach dem Beſen zu urtheilen, auf den ſie ſich erſtaunt ſtützte, als ſie den General Roſe⸗ de⸗Noßl tragend und die Fee Carita die zwei kleinen Hunde tragend eintreten ſah.— Ich rede nicht von den drei andern Hunden und von der Krähe: ſie bil⸗ deten das Gefolge.

„Die Fee Carita fing damit an, daß ſie die zwei