Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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nicht aushalten konnte, ſo heiß war es; was die Fee Carita ſehr wohl bemerkte. Dem zu Folge bat ſie ihren Vater, ſie vom Pferde ſteigen zu laſſen, damit ſie das Mädchen fragen könnte, ob es nicht krank ſei.

„Kaum hatte die Fee Carita die arme Kleine an⸗ geredet, als dieſe auf ſie ihre großen Augen ſenkte, welche dem Himmel zugewandt waren.

„„Warum,““ fragte die Prinzeſſin mit ihrer ſanf⸗ en Stimme,„„warum zitterſt Du ſo, mein Kind? biſt Du krank?““

„„Ja, Frau Fee,““ antwortete die Kleine, welche ſogleich errieth, die Prinzeſſin ſei eine Fee.

„„Und was fehlt Dir?““

„„Ich habe das Fieber, wie man ſagt.““

„„Und warum biſt Du, da Du das Fieber haſt, nicht in Deinem Bette?““ ſagte die Fee.

„„Weil die Hunde noch kränker waren, als ich, wie es ſcheint, und man mich fortgeſchickt hat, um die⸗ ſelben ſpazieren zu führen.““

„Nicht Deine Mutter hat Dich fortgeſchickt, um ie Hunde ſpazieren zu führen; Deine Mutter hätte Dir nicht erlaubt, ſchauernd, wie Du biſt, auszugehen.““ „Es iſt in der That nicht meine Mutter, Frau Fee.“.

„„Wo iſt Deine Mutter?““

„„Ich habe keine mehr!““

„„Und wer gibt Dir Aufenthalt?““

„„Die Brocante.““

„„Wer iſt die Brocante?““

„Die Kleine zögerte einen Augenblick; die Fee wiederholte ihre Frage.

„„Eine Lumpenſammlerin, die mich aufgezogen hat,““ antwortete das kleine Mädchen.

„„Du haſt alſo keinen Verwandten?““

„„Ich bin allein auf der Welt.““

Wie! keine Mutter, keinen Vater, keinen Bru⸗