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Sommertagen galoppirte die Prinzeſſin mit ihrem Vater in den Alleen dieſer ſchönen Promenaden, und wer Beide vorüberreiten ſah, mußte ſie nothwendig wahrnehmen.“
„Das iſt wahr,“ ſagte Petrns, indem er die Kleine anſchaute und ihr mit einem Blicke dankte.
„Ah! Du ſiehſt, meine Schweſter, der Herr ſagt, es ſei wahr! Nun wohl, eines Tages, auf einem ihrer Spazierritte, erblickte die Fee Carita am Rande eines Grabens ein Mädchen von zwölf bis dreizehn Jahren, das, mager, bleich, die Haare aufgelöſt und auf ſeinen Schultern zerſtreut, an allen Gliedern zit⸗ terte, obgleich an dieſem Tage eine große Hitze herrſchte und es in voller Sonne ſtand. Dieſe Kleine hatte um ſich vier bis fünf Hunde, die ſie leckten und liebkoſten, und ouf ihrer bloßen Schulter eine Krähe, die mit den Flügeln ſchlug; doch es gelang weder der Krähe, noch den Hunden, ſie zu zerſtreuen, und ſie ſchien, der⸗ geſtalt litt ſie, weder ihnen, noch den Vögeln, welche über ihrem Kopfe ſangen, noch den Grillen, die um ſie her zirpten, die geringſte Aufmerkſamkeit zu ſchenken; nein ſie ſchnatterte vom Kopfe bis zu den Fuß ſpitzen, und ihre Zähne klapperten an einander, als wäre man mitten im Winter geweſen; und bemerken Sie wohl, man war erſt im Monat Auguſt des vorigen Jah⸗ res AAh! was ſage ich denn da?“ rief das Kind.
Petrus lächelte.
„In der That,“ ſagte Regina,„Du ſiehſt wohl, daß Du fabelſt, Mädchen: Du ſprichſt vom Kalifen Harun al Raſchid und vom vorigen Jahre! Du be⸗ haupteſt, die Ereigniſſe tragen ſich in Bagdad zu, und u bringſt einen kleinen Savoyarden in Scene! Du biſt heute nicht in der Begeiſterung, Abeille; laß alſo Deine Fee Carita ein ander Mal wirſt Du glück⸗ licher ſein.“
„Soll ich aufhören, Herr Maler,“ fragte Abeille


