Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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„Dann wiederholte er, Almoſen in ſeiner Sprache fordernd, mehrere Male:

„„Carita, Carita, Principessa! Carita!““

„So daß fünf bis ſechs Perſonen, welche den klei⸗ nen Knaben gehört hatten und von der Prinzeſſin nur ihren ſterblichen Namen Zuleyma, was Königin be⸗ deutet, kannten, ſie mit einem viel ſchöneren Namen nannten, nämlich die Fee Carita, was bedeutet, die Fee Barmherzigkeit..

Regina unterbrach Abeille zum zweiten Male.

„Mein Herr,“ ſagte ſie,„begreifen Sie, woher dieſe Kleine alle dieſe Geſchichten nimmt?“

„Ja, Prinzeſſin,“ erwiederte Petrus mit einem Lächeln,„ich begreife das vollkommen, und ich bin weniger als Sie erſtaunt über ihre Einbildungskraft, weil ich glaube, daß ihre Einbildungskraft nur Ge⸗ dächtniß iſt.“

Der Leſer begreift ebenfalls, daß die Wangen von Regina ſich unter dem Blicke und bei der Antwort von Petrus immer mehr mit Purpur überſtrömten.

Doch ohne auf die Blicke des Einen oder die Röthe der Anderen Acht zu geben, fuhr die kleine Sche⸗ herazade fort:

„Kurz, Herr Maler, ich werde es nicht unterneh⸗ men, alle die ſchönen und guten Handlungen zu erzäh⸗ len, welche beweiſen, daß die Fee Carita ihres Namens würdig war; ich will nur noch eine anführen, und

meine Schweſter Carita nein, Zulehma.. nein, Regina; ich irre mich immer! und meine Schweſter Regind, welche die Feenmährchen beſſer als ich kennt,

weil ſie größer iſt und mehr Geiſt hat, kann Ihnen

bezeugen, mein Herr, daß ich nicht ein Wort daran geändert habe.

„Ich habe Ihnen geſagt, der Palaſt der Prinzeſ⸗ ſin ſei von blühenden Gärten und Promenaden umge⸗ ben geweſen, welche rings um die Stadt Bagdad gingen, wie die Boulevards rings um Paris gehen. An allen