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Abeille, da ſie ſah, daß Regina, wenn ſie auch nicht ihre Einwilligung gab, dieſelbe doch nicht auf eine entſchiedene Art verweigerte, ſetzte ihre Erzählung fort und ſprach ſtatt jedes Ueberganges:
„Ich war bei der vollendeten Schönheit der Prin⸗ zeſſin.. Doch laſſen wir das, der Papa behauptet, die Schönheit vergehe, und nur die Herzensgüte bleibe... Die Herzensgilte der Prinzeſſin war wahrhaft wunder⸗ bar! Alle Frauen von Bagdad, wenn ſie durch die Straßen der Stadt ging, zeigten ſie mit dem Fin⸗ ger ihren Kindern und ſagten:
„„Das iſt die ſchönſte und die mildherzigſte Prin⸗ zeſſin, die es je gegeben hat, und die es je geben wird.““
„Hiedurch erfolgte, daß ſie allmälig in der Vor⸗ ſtadt eine ſoiche Berühmtheit erlangte, daß man ſie nicht mehr einfach für eine Frau wie die anderen hielt, ſondern für eine Fee, welche überall, wohin ſie komme, Wunder bewerkſtellige,— Dieſen tröſtend und Jenen heilend, die Böſen gut, die Guten beſſer machend.
„Es geſchah aber eines Tages, daß ein kleiner Savoyard, der ſein Brod dadurch verdiente, daß er ein Murmelthier tanzen ließ, vor dem Thore ihres Palaſtes weinte, weil er es, da er an dieſem Tage noch keinen Pfennig eingenommen hatte, nicht wagte, nach Hauſe zu gehen, aus Furcht, von ſeinem Herrn ge⸗ ſchlagen zu werden.
„Die Prinzeſſin neigte ſich aus dem Fenſter und ſah die Thränen des kleinen Knaben; raſch ging ſie hinab und fragte ihn, was er habe. Sobald der kleine Savoyard ſie erblickte, begriff er, daß ſeine Einnahme t war; er hüpfte vor Freude und Glück und rief:
„„Die Fee! ah! hier iſt die Fee!““


