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„Dahin, mitten in ein dieſem ähnliches Gewächs⸗ haus, kamen die Tanzmeiſter, die Zeichenmeiſter, die Geſangslehrer, die Lehrer der Botanik, die Lehrer der Aſtronomie und ſogar der Philoſophiez; denn es war der Wille des Generals, daß der Geiſt der Prinzeſſin mit allen zu jener Zeit bekannten Wiſſenſchaften aus⸗ geſtattet werde; und ohne ihr zu ſchmeicheln, darf man wohl ſagen; ſie benützte den Unterricht ihrer Lehrer ſo gut, daß ſie mit achtzehn Jahren hinſichtlich der Tu⸗ gend und des Talentes ſo vollendet war, als in Betreff der Schönheit...
„Abeille,“ unterbrach Regina,„Deine Geſchichte
iſt ganz und gar nicht beluſtigend; erzähle uns eine andere.“ „Es iſt möglich, daß meine Geſchichte nicht be⸗ luſtigend iſt,“ erwiederte Abeille,„doch ſie hat das Ver⸗ dienſt, wahr zu ſein, und die Wahrheit iſt das Haupt⸗ verdienſt einer Geſchichte;... nicht ſo, Herr Maler?“ fügte das Mädchen, ſich an Petrus wendend, bei.
„Ich bin ganz dieſer Anſicht, mein Fräulein,“ ſagte der Künſtler, der wohl ſah, daß Abeille auf einige De⸗ tails aus dem Leben von Regina anſpielte;„ich wage es auch, Ihr Fräulein Schweſter ehrerbietigſt zu bit⸗ ten, ſie möge Ihnen erlauben, fortzufahren.“
Die Wangen von Regina nahmen das Roth der Camelien an, welche über ihrem Kopfe blühten.
„Und wenn ich fortfahre,“ fragte Abeille,„was werden Sie mir geben?“
„Ich gebe Ihnen Ihr Portrait, mein Fräulein.“
„Wahrhaftig?“ rief ganz freudig Abeille, indem ſie ihre kleinen Hände an einander ſchlug.
„Bei meinem Ehrenworte!“
Abeille wandte ſich gegen ihre Schweſter um und ſtreckte ihre beiden Arme auf eine Weiſe aus, welche
bezeichnete:„Du ſiehſt, Regina, es läßt ſich unmöglich
anders machen!“
Regina antwortete nicht; doch ſie ſchob langſun
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