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werden und ſich auf der Erde verbreiten, konnte dem leidenſchaftlichen Aufrufe des jungen Mannes ant⸗ worten.
Es geſchah erſt ſpät in der Nacht, daß er zu Bette zu gehen ſich entſchloß und entſchlief Wir täuſchen uns, wenn wir ſagen, er ſei entſchlafen: er wachte mit geſchloſſenen Augen bis zu dem Momente, wo der Tag kam; er wachte, das iſt das richtige Wort, denn eine Stimme hörte nicht auf, ſeinem Herzen und ſeinem Ohre den Namen Regina zuzuflüſtern.
Er ging ſchon Morgens um neun Uhr von Hauſe weg, obgleich die Zuſammenkunft erſt auf die Mittags⸗ ſtunde feſtgeſetzt warz doch es wäre ihm unmöglich ge⸗ weſen, am Platze zu bleiben, und er brachte die drei Stunden, die ihn noch von der bezeichneten Stunde trennten, damit zu, daß er in der Umgegend vom Hotel des Marſchalls ſpazieren ging.
Das, erwähnter Maßen, in der Rue Plumet(heute Rue Dudinot) liegende Hotel Lamothe⸗Houdan beſtand aus einem großen Hauptgebäude, das ſich zwiſchen Hof und Garten erhob, und,— in der Tiefe dieſes Gar⸗ tens, an einem Orte, der eine Daſe tauſend Meilen von Paris zu ſein ſchien,— aus einem Pavillon ent⸗ haltend ein Speiſezimmer, einen Salon und ein Bou⸗ doir, welche Zimmer in ein rieſiges Gewächshaus ein⸗ geſchloſſen waren, das für dieſe anmuthige Beigabe des Hauptgebäudes eine Blumenmauer bildete.
Die äußere Umſchließung beſtand,— abgeſehen von den Grundmauern des Baues,— aus Glasſchei⸗ ben, und durch dieſe Scheiben erblickte man, wie im Jardin des Plantes von Paris, wie im botaniſchen Garten von Brüſſel, wie in den Gewächshäuſern des berühmten Gartenfreundes Van Houtte, tauſend erotiſche Pflanzen, deren Blätter, breit oder ſpitzig zulaufend, alle aber im Norden und im Weſten unbekannt, auf dieſen kleinen Winkel eine höchſt pittoreske tropiſche Farbe warfen.


