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Es iſt überflüſfig, von der Freude zu ſprechen, welche dem jungen Manne der Beſuch dieſer Fee verurſachte, die er bis dahin Fur im Zuſtande des Dunſtes gekannt und faſt bewundert hatte, und wäre die alte Dame, die ſie bekleidete, taub und blind geweſen, ſo würde Petrus wahrſcheinlich in ſeine Wohnung hinaufgegangen ſein, und er hätte der jungen Prinzeſſin nicht nur das Por⸗ trait, das ſie zu haben wünſchte, ſondern noch zwanzig andere Portraits gebracht; denn ſeit ſechs Monaten hatte der junge Maler unwillkürlich allen Frauen ſei⸗ ner Bilder die reizenden, obgleich ein wenig hochmüthi⸗ gen Züge von Regina gegeben.
LXXXI. Eine alte Geſchichte, doch immer neu.
Als Petrus in ſein Atelier zurückkam, ſchaute er zuerſt mit Freude, ſodann mit Widerwillen die ver⸗ ſchiedenen Bilder an, wo er, aus der Erinnerung, die Tochter des Marſchalls von Lamothe⸗Houdan gemalt hatte.
Nach einer prüfenden Betrachtung von zehn Mi⸗ nuten dünkten ihm in der That dieſe Portraits ſo ſehr unter dem Modelle, daß er ganz nahe daran war, ein Auto da Fe daraus zu machen; zum Glücke brachte ihn die Ankunft von Jean Robert von dieſem Entſchluſſe ab.
Jean Robert war ein zu guter Beobachter, um nicht zu ſehen, es gehe etwas Neues und Außerordent⸗
liches im Leben ſeines Freundes vor; Jean Robert war aber ein ſehr discreter junger Mann, der nur einen Fuß auf das Terrain der Reugierde zu ſetzen wagte und ſich, da er Widerſtand fühlte, ſogleich zurückzog.
Die jungen Leute,— wenigſtens die jungen Lute


