Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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des Kreuzritters aus, und ſetzte ſein Geſicht an die Stelle von dem des Kreuzritters und das der Amazone an die Stelle des der Araberin.

In dieſem Zuſtande des Geiſtes war er wieder zur Arbeit geſchritten; wir hatten alſo Recht, wenn wir vorhin behaupteten, ſtatt Sieger zu ſein ſei er beſiegt geweſen.

Von dieſem Augenblicke an vergingen einige Mo⸗ nate, ohne daß er die Amazone wiederſah, oder beſſer geſagt, ohne daß er ſie wiederzuſehen ſuchte; doch durch denſelben Zufall, der ihn das erſte Mal ihr hatte begegnen laſſen, begegnete er eines Tages im Monat Januar 1827, an einem glänzenden Schneemorgen, aufs Neue in einer geſchloſſenen Caleche auf den öden Bou⸗ levards dem edlen, ſchönen Mädchen.

Diesmal war ſie ſchwarz gekleidet, und es befand ſich bei ihr eine alte Dame, welche im Fond des Wa⸗ gens zu ſchlafen ſchien.

Die Caleche fuhr vom Boulevard des Invalides nach der Allée de PObſervatvire; hier angelangt, kehrte ſie nach dem Boulevard des Invalides zurück, und ſo begann ſie unabläſſig wieder dieſelbe Fahrt.

Endlich verſchwand der Wagen auf dem Boulevard des Invalides, an der Ecke der Rue Plumet.

Petrus begriff, daß in dieſer Straße ſein Ideal wohnte.

Eines Morgens hüllte er ſich bis an die Augen

in einen großen Mantel, ſtellte ſich unter das Portal

von einem der Häuſer der Rue Plumet und erwartete die Rücktehr des Wagens, den er hatte vorüberfahren ſehen. Gegen ein Uhr Nachmittags kam der Wagen in das Hotel zurück, deſſen Lage Petrus am Anfange die⸗ ſes Kapitels ſo genau angegeben hatte. Unſer moderner Van Dyk ertaubte ſich alſo, wie

man ſieht, eine grobe Lüge, als er ſagte, Jedermann müſſe die Adreſſe der Lamothe⸗Houdan kennen, da er ſie

einen Monat vorher ſelbſt nicht kannte.