Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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ein, in das wir uns wagen, und Niemand möge ſich durch die Ferne der Horizonte abſchrecken laſſen: trotz der Krümmungen und Abſchüßigkeiten des Weges wer⸗ den wir zum Ziele gelangen.

Iſt der Augenblick, die Moral dieſes Werkes her⸗ vorzuſtellen, gekommen, ſo wird man, wie wir hoffen, den Weg, den man gemacht hat, nicht mehr wahrneh⸗ men; der Zweck wird die Mittel rechtfertigen.

Jede von unſeren Perſonen, deſſen darf man ſicher ſein, iſt nicht nur eine imaginäre Schöpfung, ein Weſen der Convention oder der Fantaſie, ohne eine andere Abſicht, als die, durch dieſes oder jenes mehr oder minder geſchickte Mittel lachen oder weinen zu machen; nein, nach der Natur gemalt, vertritt jeder Held eine Idee: er iſt die Incarnation einer Tugend oder eines Laſters, einer Schwäche oder einer Leidenſchaft, und dieſe Laſter, dieſe Tugenden, dieſe Leidenſchaften, dieſe

chwächen reproduciren insgeſammt die Geſellſchaft, wie einzeln jeder von unſeren Helden eines von ihren Mitgliedern repräſentiren wird.

Es gibt zwei Arten, auf dem Theater zu Werke zu gehen, gerade wie in unſerem Buche; zwei entgegen⸗ geſetzte Methoden, um zu demſelben Ziele zu gelangen: die eine nennt man die Syntheſe, die andere die Ana⸗ lyſe; durch die Syntheſe gelangt man zur Kenntniß der Wahrheiten, die man ſucht, indem man von der Grund⸗ urſache ausgeht; bei der Analhſe geht man von den allgemeinen Sätzen aus, um zu den Grundurſachen hin⸗ abzuſteigen.

Wir wiederholen, das Ziel iſt daſſelbe; nur ge⸗

langt man durch die Syntheſe aufſteigend zu demſelben,

während man es durch die Analyſe hinabſteigend erreicht; die Analyſe löſt einen Körper in ſeine Grundſtoffe auf, um die Ordnung kennen zu lernen; die Syntheſe ſammelt die einzelnen Theile, um ein Ganzes daraus

zu bilden.

Man erlaube uns alſo, daß wir, je nach unſeren

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