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Alle wetteiferten, ſo raſch als möglich die verlang⸗ ten Gegenſtände zu finden.
Der Kranke, der auf das Wort vielleicht die einen Augenblick gefaßte Hoffnung wieder verloren hatte, zerarbeitete ſich in ſeinem Bette, faltete die Hände und drückte durch ſeine Gebärden klarer, als er es durch ſeine Worte gethan, die Bitte aus:„Im Namen des Herrn, laßt mich doch ruhig ſterben!“*
Niemand achtete aber auf den grauſamen Tod, den man ihm auferlegte, ſo ſehr hegte Jedermann das Ver⸗ langen, ihm das Leben zu erhalten.
Ludovic ſuchte einen Platz, wo er die Verordnung ſchreiben könnte; doch alle Meubles waren überladen von Flaſchen, Töpfen, Gläſern, Tellern, Unterſchaalen aller Art.
Die Bauern, als ſie die Verlegenheit des jungen Mannes bemerkten, boten ihm die Einen ihren Rücken, die Andern ihren Schooß an.
Ludovic fand einen paſſenden Rücken und bediente ſich deſſelben als eines Tiſches, um die Verordnung zu ſchreiben.
„Laſſen Sie das holen,“ ſagte er zur Kranken⸗ wärterin.
Er hatte nicht ſo bald ſein Verlangen ausgeſprochen, als die Verordnung, ſeinen Händen entriſſen, in die von vier bis fünf Anweſenden überging, die ſich um das Vergnügen. Herrn Gérard nützlich zu ſein, ſtritten.
Ein Hinkender bemächtigte ſich endlich des koſtbaren Papiers und knappte ſo ſchnell er konnte fort
„Meine gute Frau,“ ſagte Ludovic zu der Kranken⸗ wärterin,„Sie werden alle halbe Stunden Herrn Gérard
einen halben Löffel voll von dem Tranke geben, den man
Ihnen bringen wird; Sie verſtehen? nicht öfter, nicht minder oft als alle halbe Stunden, nicht mehr als einen halben Löffel voll; nur dies kann ihn retten.“
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