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dieſer ganze Tumult ſchmerzlich ergriff,„kann man mich denn nicht ruhig ſterben laſſen?“
„Oh! Herr,“ ſagte die wackere Frau,„es iſt nicht mehr vom Sterben die Rede.“
„Wie!“ rief der Kranke,„es iſt nicht mehr vom Sterben die Rede?“
Und ſeine Angen, die man für erloſchen gehalten hätte, ſchleuderten eine doppelte Flamme.
„Nein, Herr, der junge Arzt, der vorhin gekommen iſt, ſagte den Banern, er werde Sie vielleicht retten.“
„Ach! vielleicht!“ verſetzte der Kranke, während er den Kopf wieder auf ſein Kiſſen ſinken ließ. Jü jedem Falle, Marianne, entferne er ſich nicht! oh! um des Himmels willen, er entferne ſich nicht!“
Dann blieb er, gelähmt durch dieſe Anſtrengung, unbeweglich, und ſcheinbar nur durch eine Art von Pfei⸗ fen lebend, das ſein Hauch aus der Bruſt gehend her⸗ vorbrachte.
„Meine Herren, meine Herren,“ ſagte die Kranken⸗ wärterin,„Herr Gérard iſt ohnmächtig, man ſollte glau⸗ ben, er verſcheide.“
Ludovic ging raſch hinein, nahm die Hand und fühlte den Puls.
„Es iſt nichts,⸗ ſagte er;„nur eine durch die Auf⸗ regung verurſachte Ohnmacht. Muth, mein Herr!“ rief er dem Kranken zu.
Dieſer ſtieß einen Seufzer aus.
Marianne hatte alle Mühe der Welt, die Menge von einem Einfalle ins Zimmer abzuhalten.
„Mein Herr,“ ſprach der alte Arzt zu ſeinem jün⸗ geren Collegen,„ohne Zweifel werden Sie ſich nicht darauf beſchränken, daß Sie zu dem Kranken ſagen: „„Muth!““ Sie werden ihm etwas verordnen.“
„Geben Sie mir Papier, eine Feder und Tinte,“ ſagte Ludovic zu der Krankenwärterin, ich will eine Verordnung ſchreiben.“


