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alten Arzte, als dieſer ſagte:„Wir werden thun, was wir können, meine Freunde, ſeid ruhig.“
„Nicht Sie fragen wir das.“
Ohne Zweifel machte ſodann der würdige Herr Pilloy, der unſerem berühmten Freunde Lorrey beide Beine des braven Montebello hatte abnehmen helfen, über die Menge dieſelbe Bemerkung wie wir; nur machte er ſie eine Secunde zu ſpät. Er entſchuldigte ſich auch dadurch, daß er die Stirne faltete, und in ſeinem In⸗ nern den gottloſen Wunſch that, als möchte die prahle⸗ riſche Wiſſenſchaft des jungen Arztes in Betreff des Kranken eine eclatante Niederlage erleiden, damit er die Summe der Geringſchätzung zu theilen habe, welche die Dorfbewohner nun gegen ihn äußerten.
Ein anderer Bauer wandte ſich unmittelbar an Lu⸗ dovic, und ſagte, indem er zugleich die Frage ſtellte und die Antwort gab:
„Nun, wie haben Sie ihn gefunden? nicht wahr, es ſteht ſehr ſchlimm bei ihm?“
„Nicht wahr, es iſt keine Hoffnung mehr, mein Herr?“ fragte ein Zweiter.
„Nicht wahr, er wird nicht davon kommen, mein Herr?“ ſagte ein Dritter.
„Meine Freunde,“ antwortete Ludovic,„ſo lange der Kranke nicht todt iſt, muß man Vertralen haben nicht zu der Kunſt der Aerzte, ſondern zu der Natur, und, Gott ſei Dank! Herr Gérard iſt nicht todt!“
Die Menge ließ ein Hurrah ertönen.
„Sie werden ihn retten?“ fragten zwanzig Stimmen.
„Ich werde alle meine Kräfte aufbieten,“ antwortete Ludovic.
„Oh! retten Sie ihn! retten Sie ihn, mein Herr,“ rief man ihm von allen Seiten zu.
Auf dieſes Geſchrei öffnete Marianne halb die Thüre des Zimmers.
„Was geht denn vor?“ fragte der Kranke, den
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