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Ebrerbietung gegen einen Arzt beobachtend, der der Aeltere von Beiden durch das Recht der Geburt, wenn nicht der Wiſſenſchaft war.
„Das Unmögliche, das iſt das richtige Wort,“ ſagte der alte Wundarzt, der dieſe Ehrerbietung von Ludovic nicht begriff, welche er für Uuſchlüſſigkeit hielt.
„Was haben Sie nun bis jetzt gethan, mein ehren⸗ werther College?“ fragte Ludovic der Form wegen.
„Ich habe zwei Aderläſſe vorgenommen, Blutegel auf den Magen geſetzt, und den Kranken einer abſoluten Diät unterworfen.
Ein Lächeln ſchwebte über die Lippen von Ludovic, viel mehr erzeugt durch das Mitleid, das ihm der Kranke einflößte, als durch die Ironie, die ihm dieſes Univerſalmittel einflößen mußte, das ſo ſehr in der Mode zu jener Zeit: die Blutegel und die Diät, dieſer andere Blutegel des Magens.“
Die zwei Aerzte waren ſo weit in ihrer Erörterung, als einige Bauern, ungeduldig, das Wunder zu erfahren, das die Gegenwart eines zweiten Arztes hatte bewirken ſollen, in das Vorzimmer des Philanthropen von Van⸗ vres eindrangen.
„Nun,“ riefen alle zugleich, geht es beſſer? iſt er gerettet?“
Der älte Militärarzt, der daran gewöhnt war, ſich dieſelben Worte in die Ohren ſchreien zu hören, ſo vft er aus dem Hauſe des ehrlichen Herrn Gérard wegging, glaubte wieder, ſie ſeien an ihn gerichtet.
Aber ach! iſt die Welle veränderlich, iſt das Weib noch veränderlicher, als die Welle, ſo gibt es etwas, was noch tauſendmal veränderlicher iſt, als die Welle und das Weib zugleich: das iſt die Menge.
Einer von den Bauern, der am meiſten Ludovic angetrieben, in das Haus des gemeinſchaftlichen Wohl⸗ thäters einzutreten, antwortete auch grober Weiſe dem


