Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Er wandte ſich gegen Herrn Pilloy um und fragte ihn, wie lange die Krankheit daure, was ihre verſchie⸗ denen Phaſen geweſen ſeien, welchen Urſachen er ſie zu⸗ ſchreibe.

Der alte Arzt erzählte nun das Eintauchen von Herrn Gérard in das Baſſin des Schloſſes, und die traurigen Folgen, welche dieſes Eintauchen, durch das einem Kinde das Leben gerettet werden ſollte, für den Retter gehabt habe; er antwortete ſodann auf die an⸗ deren Fragen ſeines Collegen, und als er geendigt, fragte er ſelbſt mit einer ſpöttiſchen Miene:

Nun, mein Herr?

Nun, ich habe die Ehre, Ihnen für Ihre Gefäl⸗ ligkeit zu danken, mein Herr, erwiederte Ludovic,ich weiß, was ich wiſſen wollte,

Und was wiſſen Sie?

Ich weiß, von welcher Krankheit der Patient be⸗ fallen iſt.

Gut! das war nicht ſchwer zu wiſſen, da ich damit angefangen habe, daß ich Ihnen ſagte, es ſei eine Ma⸗ genentzündung.

Ja; aber gerade hierin weichen unſere Meinungen von einander ab.

Was wollen Sie damit ſagen?

Wäre es Ihnen gefällig, in das anſtoßende Zim⸗ mer zu gehen, mein lieber College? Ich glaube, wir ermüden den Kranken.

Oh! mein Herr, um des Himmels willen, gehen

Sie nicht! ſagte Herr Gérard, alle ſeine Kräfte zu⸗

ſammenraffend, um dieſen Wunſch auszudrücken.

Seien Sie ruhig, mein Freund, erwiederte Herr Pilloy, welcher glaubte, die Bitte ſei an ihn gerichtet; ich habe Ihnen verſprochen, Sie nicht zu verlaſſen, und ich werde mein Wort haiten.

Und die zwei Aerzte ſchickten ſich an, aus dem Zimmer wegzugehen.