Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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* 241 2 Dieſe Gleichgültigkeit eines Collegen, der wenigſtens nd, die Erfahrung des Alters und der Praxis vor ihm voraus haben mußte, erſchütterte den jungen Mann in ſeiner Ueberzeugung. me, Es blieb ihm, eine letzte Unterſuchung anzuſtellen. zu⸗ Er hob das Betttuch des Kranken in die Höhe, ent⸗ den blößte ſeine abgezehrte Bruſt, legte ſeine Hand auf, drückte ſachte, langſam, doch immer mehr darauf, ſo daß och der Druck ziemlich ſtark wurde. lche Als er ſodann ſah, daß Herr Gerard den Schmerz ne durch kein Zeichen verrieth, fragte er: Ge⸗„Leiden Sie 2“ doch„Nein,“ antwortete Herr Gérard mit ſchwacher icht Stimme. noch„Wie!“ ſagte Ludovic,„wenn ich ſo darauf drücke, leiden Sie nicht?“ wic.„Ich athme ſchwerer, doch ich empfinde keinen eine chmerz.“ egt, Ludovic wandte ſich aufs Neue gegen ſeinen Colle⸗ icht gen um und ſagte ihm zum zweiten Male mit den Augen: war„Ei! Sie ſehen wohl, daß es nicht die Magenent⸗ an zündung iſt.“ zün⸗ Der alte Wundarzt ſchien die Pantomime von Lu⸗ dovic eben ſo wenig das zweite Mak, als das erſte Mal von zu begreifen.

Ludoviec lächelte.

hige Er war überzeugt, daß man Herrn Gérard an einer auf Krankheit behandelt hatte, an welcher er nicht litt.

wel⸗“ as für eine Krankheit hatte er nun? Ludovie kreuzte die Arme und ſchaute den Kranken Sie ſtarr an; als er ſodann den Kopf ſinken ließ, als wo lite

eer tiefer überlegen, erblickte er unter dem Kiſſen des

ver⸗ ranken nicht nur das Taſchentuch, mit dem er ſich das

ovic— abwiſchte, ſondern auch das, in welches er puckte.

Die Mohicaner von Paris. II. 16