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Jeſuiten!“ murmelte der alte Soldat;„und wenn man bedenkt, daß der Kaiſer, dem wir ſo gute Dinge ver⸗ danken, uns Alles dies wiedergegeben hat!“
„Von welcher Krankheit iſt Herr Gérard befallen?“ fragte Ludovic.
„Ei! von der gewöhnlichen Krankheit, bei Gott!“ erwiederte Herr Pilloy, die Achſeln zuckend, als gäbe es auf der Welt nur eine Art von Krankheit.
Bei den Worten: Von der gewöhnlichen Krankheit, lächelte Ludovie; er hatte einen Schüler von Beanſſais erkannt, der die Lectionen dieſes großen Meiſters verſtändig zur Anwendung brachte.
Als er aber ſodann bedachte, daß das Daſein eines Menſchen, das Gott für einen ſo kurzen Zeitraum gibt, und für die Ewigkeit wiedernimmt, zuweilen den Händen eines Ignoranten, oder, was noch ſchlimmer, eines Fa⸗ natikers überlaſſen iſt, da verſchwand ſein Lächelu; er zuckte unbemerkbar die Achſeln, und ſchaute den alten Wundarzt mit der Miene eines Mannes an, der auf ſeiner Hut iſt.
„Unter der gewöhnlichen Krankheit verſtehen Sie ohne Zweifel eine Magenentzündung 2
„Natürlich,“ antwortete der Wundarzt;„man kann ſich bei Gott! hierin nicht täuſchen. Sehen Sie nur ſelbſt.“
Von ſeinem Collegen ermächtigt, näherte ſich Ludo⸗ vic dem Bette.
Der Kranke ſchien in einem Zuſtande völliger Er⸗ ſchlaffung zu ſein; ſein Athem wat geräuſchvoll ſchwer, beklommen; wenn er athmete, hob ſich ſeine Bruſt ganz empor, wie beim Röcheln.
Ludovie ſtudirte das Geſicht, ging vom Allgemeinen zu den Theilen, vom Ganzen zu den Einzelnheiten über.
Das Geſicht war bleich und von einer gelblichen Färbung; die Extremitäten waren feucht und kalt; ein klebriger Schweiß war auf dem ganzen Geſichte ver⸗ breitet, und perlte beſonders an der Wurzel der Haare.


