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Außer den auf der Straße knieenden Perſonen wa⸗ ren Leute in der Hausflur, auf der Treppe, im Vor⸗ zimmer, ſogar im Schlafzimmer des Sterbenden.
Doch bei den Worten:„Es iſt ein Arzt von Paris! es iſt ein Arzt von Paris!“ trat Jeder auf die Seite, um Ludovic vorbeigehen zu laſſen.
Der Sterbende hatte ſoeben communicirt, und das Glöckchen ertönte verkündigend, das heilige Werk ſei vollbracht.
Ludovic verbeugte ſich wie die Anderen, ſo wenig gläubig er war, als der Prieſter vorüberkam, dem der Kirchendiener und Chorknaben voranſchritten, und fremde Perſonen folgten, welche in einer frommen Abſicht ihre Gebete mit denen der Kirche vermengt hatten.
Als er ſodann den Kopf wieder aufrichtete, fand er ſich, er, der Dritte, im Zimmer des Sterbenden.
Die zwei anderen Perſonen waren Herr Gérard, der, völlig vernichtet, auf ſeinem Bette mit dem Tode zu ringen ſchien, und ein Mann von ungefähr fünfzig Jahren, mit grauen Haaren und grauem Schnurrbarte, an ſeinem Knopfloche das Kreuz der Ehrenlegion tra⸗ gend, welcher, auf das Bett geſtützt, mit einem wirklichen Intereſſe den beinahe ſichtbaren Fortſchritten des Todes auf dem Geſichte des Sterbenden zu folgen ſchien.
Als ſich die zwei Männer einander gegenüberſtanden, fingen ſie damit an, daß ſie ſich anſchauten, Jeder von ihnen wahrſcheinlich, um zu wiſſen, mit wem er es zu thun hatte; ſodann, da ihn dieſe forſchende Beſchauung für ſeinen Theil durchaus nichts gelehrt hatte, trat Lu⸗ dovic näher hinzu, und ſagte mit der Höflichkeit eines jungen Mannes einem Manne gegenüber, der noch ein⸗ mal ſo alt iſt als er:
„Der Herr iſt wohl der Bruder des Kranken?“
„Nein, mein Herr,“ antwortete der Mann mit dem grauen Schnurrbarte, indem er Ludovic fortwährend aufmerkſam betrachtete;„ich bin ſein Arzt. Und Sie 2
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