Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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kehrte ſeinerſeits nach der Rue Notre⸗Dame⸗des⸗Champs, wo er wohnte, zurück.

Jean Robert endlich erwartete Salvator, um ſich mit ihm nach Paris zu begeben.

Folgen wir der von unſeren Perſonen, mit welcher für den Augenblick das größte Intereſſe verknüpft ſein ſoll, nämlich Ludovic; wir werden zu den Anderen ſpä⸗ ter zurückkommen.

Ludovic, deſſen Kopf ein wenig durch den Tag und die Nacht, die er zugebracht, beſchwert war, beſchloß, zu Fuße nach Paris zu gehen.

Der Weg vom Bas⸗Meudon nach der Rue Notre⸗ Dame⸗des⸗Champs, wenn man durch Vanvres geht, iſt nur eine Promenade.

Ludovie kehrte alſo ſpazierend zurück und durchſchritt das Dorf Vanvres, als er vor einem Hauſe, in das wir ſchon einen unſerer Helden geführt haben, etwa fünfzig knieende Perſonen, Männer, Weiber und Kinder, er⸗ blickte, alle betend, die Thränen in den Angen, daß ein Wunder das Leben dem guten, dem redlichen, dem wohl⸗ thätigen Herrn Gérard wiedergebe, dem der Pfarrer vom Bas⸗Meudon, von ſeinem Gange nach Bellevue zurück⸗ gekehrt, das Abendmahl reichte.

Bei dieſem ziemlich ſeltenen Schauſpiele blieb Lu⸗ dovie ſtehen, näherte ſich der Gruppe, die ihm die troſt⸗ loſeſte zu ſein ſchien, und fragte:

„Warum weinet Ihr, meine Freunde?“

„Ach!“ antwortete eine Stimme,„wir weinen um den Vater der ganzen Gegend.“

Ludovic erinnerte ſich, daß man wirklich den Abbé Dominique geholt hatte, um die Beichte eines Sterben⸗ den zu hören.

„Ah! ja,“ ſagte er„Ihr beweint Herrn Gérard!“

„Den Freund der Unglücklichen, den Wohlthäter der Armen.“

„Iſt er geſtorben?“ fragte Ludovic.

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