Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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is, Feder niederlegte, nachdem er unterzeichnet hatte?“ fragte [⸗ Salvator.

3 Diesmal nahm Herr Jackal ſeine Brille ganz ab⸗ eine ſchaute Salvator ins Geſicht und ſagte:

„Bei meiner Treue, Herr Salvator, wenn Sie das wie⸗ wiſſen, ſo wiſſen Sie mehr, als ich, und mehr, als die iebe ganze Welt; denn hier lag die Frage: war die Ur⸗

kunde unterzeichnet oder zu unterzeichnen? That is the question! wie Hamlet ſagt. Was den Marquis betrifft, inde— er konnte nichts mehr ſagen, aus dem vortrefflichen

ſehr Grunde, weil er, obſchon er den Unfall drei Tage über⸗ daß lebte, nicht einen Moment mehr zum Bewußtſein kam.“ der„Nun wohl, Herr Jackal, ſprechen Sie offenherzig, ate uter ie Angen, wie wir ſind, was iſt Ihre Anſicht?“ rund„Meine Anſicht iſt,“ antwortete Herr Jackal, der

ſo Frage ausweichend,„daß die Familie ein wenig hart ngs⸗ gegen den armen Herrn Conrad war.“

Sie„Ein wenig hart? Bah!“ ſagte Salvator;„ſobald hren die Urkunde nicht unterzeichnet war, oder der Notar ſie Cheil nicht wenigſtens beſtätigte, welche Rückſichten war man tiſt, denn einem Baſtard ſchuldig?“

dem„Es war weltkundig, daß dieſer Baſtard der Sohn

kom⸗ des Marquis Emmanuel,“ bemerkte Herr Jackal.

dem„Ja; nun, wenn man dies zugeſtand, mußte man inden dem jungen Manne wenigſtens den fünften Theil von die⸗ nur

1 ſem Vermögen geben, auf das er ein Recht gehabt hätte, Die⸗ wäre er anerkannt geweſen; und der fünfte Theil von m zu dieſem Vermögen mochte ungefähr zwei Millionen ſein. Jahr; Beſſer war es, Alles zu lengnen, den Sitz in der Kam⸗ ihm mer der Pairs erben, den Titel erben, das Vermögen unde erben und den Baſtard fortjagen!.. That man das ahm, nicht, Herr Jackal, und jagte man den Baſtard nicht fort?“ der„Welcher übrigens ſehr würdig abging, wie es

ſcheint, denn er ließ ſeine Pferde in den Ställen, ſeine um Wagen in den Remiſen, ſeine Banquebillets im Secre⸗ r die tär, und nahm nur,— ſelbſt ſeine Feinde laſſen ihm