Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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— der plötzlich geſtorben iſt, nicht wahr?“ fragte Sal⸗ vator,— habe dieſen jungen Mann ſehr geliebt.“

Herr Jackal ſchaute diesmal Salvator über ſeine Brille an.

„Er liebte ihn ſo ſehr, mein beſter Herr,“ erwie⸗ derte er,„daß, wie ich Ihnen ſagte, dieſe zu große Liebe die Urſache vom Ruine des jungen Mannes war.“

„Erklären Sie mir das.“

„Es gibt zwei Arten, einem natürlichen Kinde gegenüber zu Werke zu gehen. Die erſte, welche ſehr einfach, und darum Jedermann zu Gebot ſteht, iſt, daß man in dem Augenblicke, wo man das Kind auf der Mairie einregiſtriren läßt, erklärt man ſei der Vater deſſelben; oder, ſind Sie durch irgend einen Grund verhindert worden, dieſe Förmlichkeit zu erfüllen, ſo ſuppliren Sie dadurch, daß Sie eine Anerkennungs⸗ urkunde vor dem Notar unterzeichnen; nur können Sie in dieſem Falle dem Kinde, während Sie ihm Ihren Namen hinterlaſſen, nicht mehr, als den fünften Theil von Ihrem Vermögen hinterlaſſen. Die zweite Art iſt, zu warten, bis man fünfzig Jahre zählt, und an dem Tage, wo man fünfzig Jahre alt iſt, einen Notar kom⸗ men zu laſſen und das Kind zu adoptiren, da nach dem Geſetze die Adoption nicht vor dieſem Alter ſtattfinden darf, dann können Sie Ihrem Adoptivkinde nicht nur Ihren Namen, ſondern auch Ihr Vermögen geben. Die⸗ ſes letzte Mittel zog Herr von Valgeneuſe vor; dem zu

erreicht hatte, einen Notar kommen, ſchloß ſich mit ihm in ſein Cabinet ein und ſtellte die Adoptionsurkunde aus; doch in dem Augenblicke, wo er die Feder nahm, um zu unterzeichnen, wollte das Verhäugniß, daß der Marquis Emmanuel vom Schlage geführt wurde.“ „In dem Augenblicke, wo er die Feder nahm, um zu unterzeichnen, oder in dem Augenblicke, wo er die

Folge ließ er an dem Tage, wober ſein fünfzigſtes Jahr

„Ja, in der That, mir ſchien, der arme Marquis, Feder

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