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„Verzeihen Sie, Herr Jackal...“
„Was ſteht zu Ihren Dienſten, mein Herr?“ fragte der Polizeimann.
„Mir ſchien, nachdem Sie uns geſagt:„„Suchet die Frau!““ haben Sie geſagt:„„Wir haben die Frau!““ und Sie haben beigefügt:„Dieſe Frau iſt Fräulein Suſanne.““
„Habe ich das geſagt?“ fragte der Polizeimann mit erſtaunter Miene.
„Sie haben es geſagt, mein Herr, und ich wieder⸗ hole nur Ihre eigenen Worte.“
„Herr Juſtin, Sie müſſen ſich täuſchen.“
„Ich berufe mich auf Herrn Salvator.“
Herr Jackal warf Salvator einen Blick zu, der be⸗ deutete:„Sie, der Sie mich begreifen, entziehen Sie mich der Verlegenheit.“
Salvator begriff wirklich Herrn Jackal, jedoch ohne ihn zu entſchuldigen; er war daher unbarmhetzig:
„Bei meiner Treue,“ erwiederte er,„mein lieber Herr Jackal, ich muß geſtehen, daß Sie, wenn mein Gedächtniß genan iſt, wirklich geſagt haben, was Ihnen von Herrn Juſtin wiederholt worden iſt: Fräulein Su⸗ ſanne ſei die Mitſchuldige der Eutführung.“
„Ich!“ verſetzte Herr Jackal ſeine Lippen vor⸗ ſtreckend,„man hat immer Unrecht, dergleichen Dinge zu ſagen, ehe ſie bewieſen ſind. Mitſchuldig! habe ich ge⸗ ſagt, das Mädchen ſei mitſchuldig, ſo habe ich Uurecht gehabt.“
„Aber, mein Herr, Sie haben ſie zuerſt angeklagt!“ rief Juſtin;„erinnern Sie ſich doch deſſen, was Sie von ihr im Zimmer der armen Mina ſagten?“
„Angeklagt iſt nicht das richtige Wort; beargwohnt vielleicht, und auch dies...
„Alſo Sie argwohnen nicht einmal mehr?“ „Das heißt, ich bin tauſend Meilen davon entfernt,


