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erbietig ſeinen Hut abzog und mit der höflichſten Miene, die er annehmen konnte, zu Suſanne ſagte:
„Verzeihen Sie, mein Fräulein, ich wußte aber nicht
„Ja, ich begreife, mein Herr: Sie wußten nicht, daß ich die Tochter meines Vaters, die Richte meines Oheims, die Schweſter meines Bruders war; gut, Sie wiſſen es nun; vergeſſen Sie es nicht.“
„Mein Fräulein,“ ſprach Herr Jackal,„ich bedaure lebhaft, daß ich Ihnen mißfallen mochte. Ich bitte Sie, klagen Sie wegen meiner Beharrlichkeit nur die trau⸗ rigen Pflichten an, welche zu erfüllen, meine Functionen mich nöthigen.“
„Schon gut! mein Herr,“ antwortete trocken Su⸗ ſanne.„Iſt das Alles, was Sie mich zu fragen hatten?“
„Ja, mein Fräulein; doch laſſen Sie mich Ihnen wiederholen, daß ich in Verzweiflung bin, Sie beleidigt zu haben, und erlauben Sie mir, zu hoffen, Sie wer⸗ den keinen Groll gegen mich hegen wegen des albernen Handwerks, das die Juſtiz mich zu treiben verurtheilt.“
„Ich werde Sie zu vergeſſen ſuchen, mein Herr,“ ſagte Suſanne, indem ſie ſich zurückzog.
Und ohne Jemand zu grüßen, verließ ſie den Sa⸗ lon, nicht um wieder in den Garten zu gehen, ſondern um in ihr Zimmer hinaufzuſteigen.
Herr Jackal, der ſich an ihrem Wege fand, wich einen Schritt zurück und verbeugte ſich tief.
Juſtin ſtarb vor Begierde, Suſanne zu erwürgen; denn mehr als je ſchien es ihm klar, daß Fräulein von Valgeneuſe an der Entführung ſeiner Braut Theil gehabt hatte.
Salvator näherte ſich ihm, ergriff ſeine Hände und agte:
„Schweigen Sie; keine Bewegung, keine Geberde!“
„Es iſt aber Alles verloren!“ flüſterte Juſtin.
„Richts iſt verloren, ſo lange ich Ihnen ſage:


