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mit einem ſpöttiſchen Tone, der Juſtin einen Schrei des Zornes ausſtoßen und Salvator die Stirne runzeln machte.
Herr Jackal, den dieſe Art, zu antworten, ſichtbar reizte, bedeutete nichts deſto weniger den zwei jungen Leuten durch ein Zeichen, ſie mögen ſich bewältigen.
„Und ich dachte,“ ſprach er,„Sie, mein Fräulein, ihre vertraute Freundin, könnten uns einige Auskunft über ihr Verſchwinden geben.“
„Sie täuſchen ſich, mein Herr,“ erwiederte Suſanne, „und ich habe Ihnen nichts über das Verſchwinden mei⸗ ner vertrauten Freundin zu ſagen, da ich ebenſo wenig von der Urſache und den Einzelnheiten dieſes Verſchwindens weiß, als ich vorher etwas vom Verſchwin⸗ den ſelbſt wußte.“
„Mein Fräulein,“ ſprach Salvator,„denken Sie an die Verzweiflung, in welche dieſe Entführung ein⸗ mal einen Bräutigam und dann eine Mutter und eine Schweſter verſenkt, die ſich daran gewöhnt hatten, Ma⸗ demoiſelle Mina als ihre Tochter und ihre Schweſter zu betrachten.“
„Ich begreife die Verzweiflung dieſes Herrn und ich bemitleide ihn, ſowie ſeine Familie von ganzer Seele; doch was ſoll ich hiebei machen! Ich habe Mademviſelle Mina geſtern Abend um halb neun Uhr, das heißt in dem Augenblicke, wo ſie in ihr Zimmer zurückkehrte ver⸗ laſſen, und ich habe ſie ſeitdem nicht wiedergeſehen. Wol⸗ len Sie nun ſo gut ſein, mir zu ſagen, meine Herren, ob das Alles iſt, was Sie mich zu fragen haben.“
„Dieſer hoffärtige Ton ſteht einem Mädchen von Ihrem Alter ſchlecht an, mein Fräulein!“ ſprach mit ſtrengem Tone Herr Jackal, indem er ſeinen Ueberrock öffnete und ein Ende ſeiner Schärpe ſehen ließ,„und be⸗ ſonders wenn ſich dieſes Mädchen einem Manne, der das Geſetz repräſentirt, gegenüber befindet.“
„Warum ſagten Sie nicht ſogleich, Sie ſeien Poli⸗


