Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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die Thüren zu öffnen und zu ſchließen; es ſcheint, ich war nur ein Kind.“

„Ich fühle mich glücklich, Sie etwas zu lehren, mein Freund,“ erwiederte Herr Jackal;„Sie ſollen ſeben, wie das gemacht wird. Man nimmt den Kropf des Rie⸗ gels in einen entzweigebogenen Faden; der Faden muß lang genug ſein, daß, wenn die Thüre geſchloſſen iſt, die zwei Enden außen hervorgehen; Sie ſchließen die Thüre, Sie ziehen den Faden an, Ihr Faden zieht den Riegel an, und der Streich iſt geſpielt. Nur zerreißt zuweilen der Faden, hängt ſich an, bleibt am Riegel, und dann kommt Herr Jackal und ſagt:„„Wäre dieſer Teu⸗ fels⸗Gibaſſier nicht auf der Wieſe*), ſo wollte ich wet⸗ ten, daß er den Streich vollführt hat.““

„Herr Jackal,“ fragte Inſtin,„der nur ein ſehr ſecundäres Intereſſe an der Erklärung nahm, ſo koſtbar ſie aus dem Geſichtspunkte der Fortſchritte der Wiſſen⸗ ſchaft war,„können wir eintreten?“

„Ja, lieber Herr Juſtin,“ antwortete der Poli⸗ zeimann.

Und man trat ins Zimmer ein.

„Ah!“ ſagte Herr Jackal,„eine Spur von Tritten, von der Thüre zum Bette und vom Bette zum Fenſter.“

Einen Blick auf das Bett und den daran anſtoßen⸗ den Tiſch werfend, fügte er ſodann bei:

„Gut! die Kleine hat ſich zu Bette gelegt; ſie hat Briefe geleſen.“

„Ah! meine Briefe!“ rief Juſtin;„theure Mina!“

„Dann hat ſie ihr Licht ausgelöſcht,“ fuhr Herr Jackal fort;„bis dahin ging Alles gut.“

„Woran erkennen Sie, daß ſie ihr Licht ausgelöſcht hat?“ fragte Salvator.

„Sehen Sie, der Docht iſt noch gebogen vom

——

„ Im Bagno.