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Die Thüte gab dem Drucke nach.
Alle wollten in's Zimmer ſtürzen.
Jackal hielt ſie jedoch die Arme ausſtreckend zurück. „Sachte! ſachte!“ ſagte er;„Alles hängt von einer erſten Unterſuchung ab; unſere Entdeckung ſchwebt an einem Faden,“ fügte er lächelnd bei, als hätten dieſe letzten Worte einen Scherz enthalten.
Dann trat er allein ein, und unterſuchte das Schloß und den Riegel. Dieſe erſte Unterſuchung ſchien ihn nicht zu be⸗ friedigen.
Er nahm ſeine Brille, welche das einzige Hinder⸗ niß dagegen, daß ſein Geſicht die Schärfe eines Luch⸗ ſes erlangte, zu ſein ſchien, ganz ab; alsbald trat ein Lächeln des Triumphes auf ſeinen Lippen hervor, und mit dem Daumen und dem Zeigefinger ergriff er einen faſt unſichtbaren Gegenſtand, den er an ſich zog und dann in die Luft emporhob.
„Ah! ah!“ rief er mit einer freudigen Miene,„ich ſagte Ihnen doch, unſere Entdeckung ſchwebe an einem Faden; nun hier iſt dieſer Faden!“
Und die Zuſchauer erblickten in der That ein Stück⸗ chen von einem ſeidenen Faden, ungefähr fünfzehn Cen⸗ timotres lang, das zwiſchen dem Eiſen des Riegels und dem Holze der Thüre hängen geblieben war.
„Hiemit hat man die Thüre geſchloſſen?“ fragte Salvator.
„Ja,“ antwortete Herr Jackal;„nur war der Faden ein halbes Motre lang; was wir hier ſehen, iſt ein Stück das abgeriſſen iſt, und um das man ſich nicht beküm⸗ mert hat.“
Der Schloſſer ſchaute Herrn Jackal mit Verwun
derung an. „Gut!“ ſagte er,„ich glaubte, ich kenne alle Mittel


