Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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196 „Rühren Sie ſich nicht: ich will die Leiter ſelbſt holen. Und Herr Jackal machte mit ziemlich viel Leichtig⸗ 4 keit einen Sprung von ungefähr fünf Fuß, um über die zahlreichen Spuren zu kommen, die man ſowohl in t den Sand der Alleen, als in den umliegenden Rabatten eingedrückt ſah, und denen er, ſeinem methodiſchen Geiſte* zufolge, erſt Aufmerkſamkeit ſchenken zu wollen ſchien, wenn die Zeit, ſie zu unterſuchen, gekommen wäre. Nach einer Minute lief er mit der Leiter herbei. 6 „Verſchaffen wir uns vor Allem über Eines Sicher⸗ heit,“ ſagte Herr Jackal. Er richtete die Leiter auf und brachte die zwei d Stangen mit den zwei Löchern in Verbindung. „Gut!“ ſagte er,„hier iſt ſchon ein Beweisſtück: wir haben wahrſcheinlich die Leiter, der man ſich bedient L hat: die Leiterſtangen und die Löcher paſſen genau zu⸗ ſammen.“ „Aber ſind denn nicht alle Leitern ungefähr nach 5 demſelben Maße gemacht?“ fragte Salvator. d „Dieſe iſt breiter, als die Leitern gewöhnlich ſind. Der Gärtner hat einen Lehrling, einen Zögling, einen 4 Sohn, nicht wahr, Madame Desmarets?“ „Er hat einen Knaben von zwölf Jahren, mein Herr 1. a! „Gut! er läßt ſich von dem Knaben helfen, den er 8 wahrſcheinlich ſeine Kunſt lehrt, und er hat eine breitere ₰ Leiter gekauft, damit der Knabe zugleich mit ihm hinauf⸗ ſ ſteigen kann.“ „Mein Herr,“ ſagte Juſtin,„ich bitte Sie inſtän⸗ d dig, iaſſen Sie uns zu Mina zurückkehren!“ t. „Wir kehren zu ihr zurück, nur auf einem Umwege.“ „Ja; doch dieſer Umweg macht, daß wir Zeit d verlieren.“

„Mein lieber Herr,“ erwiederte der Polizeimann, „bei Angelegenheiten dieſer Art liegt nichts an der Zeit; 6