Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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ſeiner Taſche und ſtopfte ſich die Naſe mit Tabak voll, während er zugleich die Erde unter ſeiner Brille durch und Madame Desmarets über ſeine Brille hin anſchielte.

„Aber, mein Herr, was bemerken Sie?“ fragte Juſtin ungeduldig.

„Dieſe zwei Löcher in der Erde, verbunden, wie Sie ſehen, durch eine gerade Linie.“

„Erkennen Sie nicht die Spur einer Leiter?“ fragte Salvator Juſtin.

„Bravo, das iſt es!“

„Aber dieſe Querlinie?“ fuhr Juſtin fort.

„Weiter, weiter,“ ſagte Herr Jackal zu Salvator.

„Das iſt,“ erwiederte dieſer, die letzte Sproſſe, die ſich, wegen der Feuchtigkeit des Bodens, einen Zoll tief in die Erde eingedrückt hat.“

„Nun fragt es ſich,“ ſprach Herr Jackal,„wie viel Menſchen auf einer Leiter laſten mußten, um die Stan⸗ gen einen halben Fuß und das Querholz einen Zoll in die Erde eindringen zu machen.“

„Unterſuchen wir die Tritte,“ ſagte Salvator.

„Oh! die Tritte, das iſt ſehr verworren! Es kön⸗ nen übrigens zwei Menſchen in denſelben Tritten ge⸗ gangen ſein; wir haben Burſche, welche ſich keines an⸗ dern Syſtems bedienen, um ihre Spuren zu verbergen.“

„Wie werden Sie es denn machen?“

„Das iſt ganz einfach,“ erwiederte Herr Jackal.

Und er wandte ſich gegen die Vorſteherin der Pen⸗ ſion um, welche nicht viel mehr von Allem dem, was man ſagte, verſtand, als wenn man Arabiſch oder Sanscrit geſprochen hätte, und fragte ſie:

„Madame, iſt eine Leiter im Hauſe?“

„Ja, die des Gärtners.“

„Wo iſt ſie?“

„Unter dem Schoppen wahrſcheinlich.“

„Und der Schoppen?“

„Dort jenes kleine mit Stroh bedeckte Gebände.“