Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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als der Dritte, Madame Desmgrets als die Vierte. Das iſt es! und nun laſſen Sie uns ineinandertreten.“

Herr Jackal wandte ſich offenbar nach dem Theil der Mauer, welchen er ſchon von außen unterſucht hatte; ſtatt den Garten ſchräg zu durchſchneiden, folgte er in⸗ deſſen der Allee, welche längs der Mauer hinlief, und ihn nöthigte, einen Winkel, dem ähnlich, den das Haus und die Mauer bildeten, zu beſchreiben.

Ehe er ſich entfernte, warf er über ſeine Brille einen Blick nach dem Zimmer von Mina: die Läden des⸗ ſelben waren geſchloſſen.

„Hm!“ machte er.

Und er ſetzte ſich in Marſch.

Die mit gelbem Sande überfahrene Allee bot nichts Außerordentliches; nachdem er aber innen fünfundzwan⸗ zig Schritte rückwärts von der Mauer gemacht hatte, blieb Herr Jackal ſtehen, hob das Stück Ziegel auf, das er über die Mauer geworfen, um ſich deſſelben als eines Zeichens zu bedienen, zeigte Salvator eine friſche, in die Rabatte eingedrückte Spur und ſagte:

„Wir ſind dabei!“

Richt nur die Blicke von Salvator, ſondern auch die von Juſtin und von Madame Desmarets ſenkten ſich der Richtung des Fingers von Herrn Jackal folgend.

„Sie glauben alſo, hierdurch ſei das arme Kind entführt worden?“ fragte Salvator.

„Das unterliegt keinem Zweifel,“ erwiederte der Polizeimann.

„Mein Gott! mein Gott!“ murmelte Madame Des⸗ marets,„eine Entführung in meinem Penſionnat!“

„Mein Herr,“ ſprach Juſtin,„geben Sie uns um des Himmels willen irgend eine Gewißheit!“

„Oh! die Gewißheit; ſchauen Sie ſelbſt, mein lie⸗ ber Freund, und Sie werden ſie haben.“

Und indeß Juſtin ſchaute, zog Herr Jackal, der ſich endlich auf einer ſichern Spur fühlte, ſeine Doſe aus