Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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einen Augenblick und wickelte ſie dann mit der größten Sorgfalt in ſein Taſchentuch.

Hienach hob er ein Stück von einem zerbrochenen Ziegel auf und warf es über die Mauer, damit es jen⸗ ſeits niederfalle.

„Iſt man hier paſſirt?“ fragte Salvator.

„Wir werden das ſogleich ſehen,“ erwiederte Herr Jackal.„Gehen wir ins Haus zurück!“

Salvator und Herr Jackal fanden Juſtin und Ma⸗ dame Desmarets auf demſelben Platze wieder, wo ſie dieſelben verlaſſen hatten.

„Nun, mein Herr?“ fragte Juſtin.

„Das kocht,“ erwiederte Herr Jackal.

„Oh! ich bitte, mein Herr, haben Sie etwas ge⸗ ſehen, eine Spur erkannt?“

„Sie ſind Muſiker, junger Mann, und Sie kennen folglich das Sprüchwort:„„Gehen wir nicht ſchneller als der Geiger.“ Ich bin der Geiger; folgen Sie mir; laufen Sie mir aber nicht vor!... Herr Inſtin, den Gartenſchlüſſel, wenn's beliebt.“

Juſtin übergab den Schlüſſel Herrn Jackal, ging in den Corridor und ſagte:

„Hier iſt die Thüre des Zimmers von Mina.“

„Es iſt gut, gut; die Reihe kommt an Alles; wir werden uns ſpäter hiemit beſchäftigen,“ erwiederte Herr Jackal.

Und er öffnete die Gartenthüre; nun blieb er auf der Schwelle ſtehen und umfaßte mit einem Blicke das Ganze der Oertlichkeiten, die er im Einzelnen unter⸗ ſuchen ſollte.

„Gut!“ ſagte er,„hier muß man Vorſicht gebrau⸗ chen und marſchiren, wie wenn die Hühner ins Feld gehen! Folgen Sie mir, wenn Sie wollen, jedoch in der Ordnung, die ich Ihnen angeben werde; ich als der Erſte, Herr Salvator als der Zweite, Herr Juſtin

Die Mohicaner von Paris. II. 13

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