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drungen, Madame, von der Verantwortlichkeit der Vor⸗ ſteherin einer Penſion, der eine ihrer Penſionnaires fehlt, und überlegen Sie, ehe Sie auf meine Fragen ant⸗ worten.“
„Oh! mein Herr, ich kann nicht ſchmerzlicher ange⸗ griffen ſein, als ich es bin, erwiederte Madame Des⸗ marets ihre Thränen abwiſchend,„und das Ueberlegen, ehe ich antworte, iſt unnöthig, da ich nur die Wahrheit antworten werde.“
Herr Jackal machte ein kleines Zeichen der Beiſtim⸗ mung und fuhr dann fort:
„Um welche Stunde gehen Ihre Penſionnaires zu Bette, Madame?“
„Im Winter um acht Uhr, mein Herr.“
„Und die Unterlehrerinnen?“
„Um neun Uhr.“
„Wachen Einige länger, als die Anderen?“
„Eine Einzige.“
„Um wie viel Uhr geht ſie zu Bette?“
„Um halb zwölf Uhr oder um Mitternacht.“
„Wo ſchläft ſie?“
„Im erſten Stocke.“
„Ueber dem Zimmer von Mademoiſelle Mina?“
„Nein; die Perſon, welche wacht, bewohnt ein Zim⸗ mer, das zugleich auf den Schlafſaal und auf die Straße geht, während das Zimmer der armen kleinen Mina auf den Garten geht.“
„Und Sie, Madame, wo wohnen Sie?“
„In einem Zimmer des erſten Stockes, das an den Salon anſtößt und auf die Straße geht.“
„Folglich geht keines von Ihren Fenſtern auf den Garten?“
„Nur mein Ankleidecabinet erhält das Licht von die⸗ ſer Seite.“
„Um wie viel Uhr ſind Sie geſtern eingeſchlafen?“ „Ungefähr gegen elf Uhr.“


