Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Herr Jackal wollte anläuten, als ſich die Thüre des Penſionnats von ſelbſt öffnete oder vielmehr von Juſtin geöfſnet wurde, der, da er das Geräuſch eines Wagens gehort und vermuthet hatte, der Wagen bringe Herrn Jackal und Salvator, dieſen in ſeiner Ungeduld ent⸗ gegenlief.

Salvator, als er die Aufregung und die Bläſſe des jungen Mannes wahrnahm, ergriff ſeine Hand, drückte ſie herzlich und ſprach:

„Auf; Muth, mein armer Herr Corby! Glauben Sie mir, es gibt Mißgeſchicke, welche noch größer ſind, als das Ihrige.“

Und er dachte an das Unglück von Carmelite, welche zu ſich kam, ihre Vernunft wiedererlangte und erfuhr, Colombau ſei todt.

LXXIII. Die Hausſuchung.

Herr Jackal, da er von Salvator erfahren hatte, Juſtin ſei der Bräutigam von Mina, verbengte ſich tief vor dem jungen Manne und fragte ihn, ob Niemand in das Zim⸗ mer oder in den Garten gekommen.

„Niemand, mein Herr,“ antwortete Juſtin.

„Sie ſind deſſen ſicher, mein Herr?“

„Hier iſt der Schlüſſel vom Garten.“

„Und der vom Zimmer von Mademoiſelle Mina?“ „Die Thüre iſt von innen geſchloſſen.“ „Ah!“ machte Herr Jackal.