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lend als das Opfer einer falſchen Anklage und mit allem Anſcheine der Schuldhaftigkeit, erſchreckte ihn, um wahn⸗ ſinnig zu werden.
„Oh! ich wußte wohl, daß er nicht ſchuldig war!“ ſagte er;„und dennoch hätte ich ihn ſterben ſehen, ohne ihn retten zu können!.. Oh! mein Herr, Sie ſind ſehr
Er hielt inne; er wollte ſagen:„Sehr nieder⸗ trächtig!“
Der Sterbende beugte das Haupt; was er verlangte, war, es möge ſich dieſer Schmerz im Menſchen in Wor⸗ ten ausathmen, damit im Sohne nur noch die Barm⸗ herzigkeit des Prieſters bleibe.
„Aber,“ fuhr der Mönch fort,„trotz des Geſtänd⸗ niſſes, das Sie mir machen, mein Herr, wird nichts⸗ deſtoweniger eine entſetzliche Anklage ewig auf dem Haupte meines Vaters laſten.“
„Bin ich nicht nahe daran, zu ſterben?“ ſtammelte der Kranke.
„Nach Ihrem Tode wird es mir alſo erlaubt ſein, Alles zu offenbaren?“ rief Dominique.
„Alles, mein Herr! Pries ich nicht deshalb die Vorſehung, daß ſie Sie an mein Bett geführt?“
„Ah!“ ſprach der Prieſter athmend,„mein Vater! mein armer Vater! Wiſſen Sie, mein Herr, daß er, hätte er die Anklage gekannt, welche auf ihm laſtete, auf die Gefahr, hiebei ſeinen Kopf zu verlieren, zurückge⸗ kommen wäre, um ſeine Unſchuld zu betheuern?“
„Ja, mein Vater... Nun, ſobald ich todt bin, werden Sie ihm ſchreiben, und er kann zurückkommen; doch um des Himmels willen! werfen Sie nicht die Angſt und die Verzweiflung auf die paar Stunden, die mir noch zu leben bleiben!“
Der Prieſter antwortete durch ein Zeichen, um den Sterbenden zu beruhigen.
„Laſſen Sie mich Ihnen ein Geſtändniß machen,“


