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alle mögliche Tröſtungen, ließ durch ſeinen Adjuncten die competenten Behörden von dem, was vorgefallen, in Kenntniß ſetzen und ging mit mir ins Schloß zurück.
„Ich hatte mich wohl gehütet, zu ſagen, nach wel⸗ cher Grenze Herr Sarranti entflohen; ich hegte, wie Sie begreifen, nur einen Wunſch: daß er aus Frankreich entkommen könne.
„Ich ſchloß mich in mein Zimmer ein, überließ das Schloß den Nachforſchungen der Juſtiz, und bat nur meinen Freund, den Maire von Viry, zu bewirken, daß man meinen Schmerz ſo viel als möglich ſchone. Der wackere Mann übernahm Alles und hielt mir Wort; ſo⸗ dann traf am Tage die Nachricht von der entdeckten Verſchwörung ein: da ich hierauf gerechnet hatte, ſo kam mir dieſe Nachricht zu Hülfe. Als man erfuhr, Herr Sarranti ſei einer der fanatiſchſten Agenten der Bona⸗ partiſtiſchen Partei, da verfehlten die Blätter der Regie⸗ rung nicht, dieſe Beſchuldigung des Mordes und des Diebſtahls aufzugreifen, um ſie der ganzen Partei an den Kopf zu werfen. Die Polizei wäre ſogar,— an⸗ genommen, ſie hegte einige Zweifel,— in Verzweiflung geweſen, hätte ſie den wahren Schuldigen entdeckt: man war 1820 glücklich, die Bonapartiſten mit dem Namen Mörder und Diebe zu brandmarken, wie man ſie 1815 mit dem Namen Räuber gebrandmarkt hatte; und es war für die Regierung eine Wonne, daß ſie eine ſolche Anklage auf dem Haupte eines Mannes, der von St. Helena kam und mit dem Kaiſer in vertrau⸗ tem Umgange gelebt hatte, konnte laſten laſſen.
„Ich hatte alſo keine wirklich ernſte Furcht; aller Berdacht umging den Schuldigen, um den Unſchuldigen zu verfolgen; und ſo unſchuldig er war, ich bezweifle, daß ſich Ihr Vater, wäre er verhaftet worden, dem Schaffot hätte entziehen können...“
Der Prieſter ſtand auf; er war bleich wie die Lei⸗ lacken des Sterbenden. Der Gedanke, ſein Vater fal⸗


