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Thaler zuſammen, daß ich keinen Anſtand nehme, ihn dieſes Diebſtahles und dieſes Mordes zu beſchuldigen.“
„Armer Vater!“ murmelte Dominique, die Augen und die Hände zum Himmel erhebend.
„Ja; doch da der Himmel mich beſtraft,“ rief der Sterbende, da ich ihm ſelbſt die Reinheit zurückgebe, die ich getrübt habe, ſo müſſen Sie mir verzeihen, mein Vater! denn wie ſoll mir Gott verzeihen, wenn Sie mir nicht verzeihen?“
„Fahren Sie fort,“ ſprach der Mönch.
„Meine verſpätete Anzeige erklärte ich auf folgende Art.— Ich war am Tage vorher erſt ſehr ſpät nach Hauſe gekommen. Im Glauben, Jedermann habe ſich zu Bette gelegt, war ich unmittelbar in mein Zimmer hinaufgegangen und hatte mich ſelbſt niedergelegt. Am Morgen war ich mit Tagesanbruch erwacht; da ich kein Geräuſch im Hauſe gehört, war ich aufgeſtanden; mein Cabinet durchſchreitend, hatte ich die Schublade meines Secretärs erbrochen geſehen; ich war in das Zimmer von Orſola gegangen und hatte es verlaſſen gefunden; ich hatte mich in die Zimmer der Kinder begeben: ſie waren leer; ich hatte gerufen: Niemand hatte geantwor⸗ tet! Ich war die Treppe hinabgeſtiegen, ich hatte ge⸗ ſucht, und endlich im Speiſekeller den Leichnam von Orſola in ſeinem Blute gebadet gefunden! Die Art der Wunde hatte mir keinen Zweifel über ihre Todesart ge⸗ laſſen: ſie war erwürgt worden. Ich hatte ſodann auf dem Grasplatze liegend den Hund bemerkt, der ſeine Kette zerbrochen, und in einer erſten Bewegung, in einer von den Bewegungen, die den Menſchen außer ſich brin⸗ gen, hatte ich meine Flinte ergriffen und Braſil eine Kugel zugeſandt, worauf dieſer verwundet im Gehölze verſchwunden war.
„Der Maire glaubte an dieſe Fabel; er ſetzte meine Zögerungen, meine Wiederholungen, meine Bläſſe auf Rechnung meines Schreckens; er gab mir auf ſeine Weiſe


