Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Ich hatte einen Augenblick den Gedanken, mein Gewehr loszuſchießen, ſo ſehr ſchien mir dieſes Stillſchweigen der Bruder des Todes zu ſein!

„Erſchöpft, ſterbend, in Schweiß gebadet, verlor ich endlich jede Hoffnung, die Spur des Kindes und des Hundes zu entdecken; ich befand mich wieder vor dem

Schloſſe, am Fuße der Freitreppe, hundert Schritte vom.

Teiche.. Dieſes finſtere, kalte, unbewegliche Waſſer erſchreckte mich: ich wandte die Augen ab; doch unwill⸗ kürlich kehrten meine Blicke immer wieder auf dieſelbe Seite zurück. Ich ſah am Ufer, im Schilfrohre, die Barke, einem großen geſtrandeten Fiſche ähnlich, und auf dem Raſen das Ruder.. Ich konnte dieſen Anblick nicht ertragen und trat ins Haus ein.

„Ich wagte es nicht, zur Leiche von Orſola hinab⸗ zuſteigen, und kehrte in mein Zimmer zurück; die Fenſter ſtanden weit offen: ſie gingen auf den Teich. Alles ging auf dieſen elenden Teich! Ich trat an die Fenſter, um die Läden zu ſchließen; doch in dem Angenblicke, wo ich mich hinausneigte, um ſie an mich zu ziehen, blieb ich verſteinert;— ein Thier ſtreifte um den Teich⸗ mit der Naſe auf der Erde, als verfolgte es eine Spur; es war Braſil! Was ſuchte er denn?

„Er vollführte, immer laufend, einen vollkommenen Kreis: ſodann blieb er bei dem Orte ſtehen, wo wir, Victor und ich, in den Nachen geſtiegen waren, hob den Kopf empor, zog die Luft ein, ſchaute nach allen Seiten, gab ein klägliches Gehenl von ſich und ſprang ins Waſ⸗ ſer... Entſetzlich! er folgte ſchwimmend demſelben Wege, dem die Barke gefolgt war; man hätte glauben ſollen, der Sog ſei ſichtbar geblieben, und er folge dieſem Soge.

An der Stelle angelangt, wo ich das Kind ins Waſſer

geſchlendert hatte, drehte er ſich einen Augenblick um ſich ſelbſt; dann tauchte er unter. „Ich hatte alle Evolutionen des Hundes mit ſtar⸗

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