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faſt augenblicklich den Tod zur Folge gehabt hatte. Ein langes Küchenmeſſer lag bei der Todten und ſchien ihrer Hand entſchlüpft zu ſein.
„Meine erſte Bewegung war, daß ich glaubte, ich ſei wahnwitzig geworden, ich ſei einer entſetzlichen Sinnen⸗ täuſchung preisgegeben!... Doch nein, Alles war Wirk⸗ lichkeit: es fand ſich hier eine Leiche, es fand ſich Blut, und dieſes Blut und dieſe Leiche waren das Blut und die Leiche von Orſola.
„Ich erinnerte mich nun des Geſchreis vom Kinde, des Gebelles vom Hunde, und es ward ein erſchreckliches Licht in meinem Geiſte. Ich ging an das zerbrochene Fenſter und hatte keinen Zweifel mehr. Folgendes war vorgefallen;— das ſchien mir wenigſtens klar wie das Tageslicht.
„Orſola hatte, ins Haus zurückkehrend, ein Meſſer ergriffen und, freiwillig oder mit Gewalt, Leonie in den Speiſekeller geführt. Hier wollte ſie das Mädchen tödtenz erſchrocken, rief es um Hülfe, ſchrie es: das war das Geſchrei, das ich gehört hatte, und worauf das Geheul von Braſil antwortete. Der Hund liebte das Kind un⸗ endlich, wie ich ſchon geſagt habe;— er begriff, daß ſeine kleine Freundin in Todesgefahr war: ohne Zweifel machte er eine furchtb are Anſtrengung, und es gelang ihm, ſeine Kette zu zerbrechen; ſobald ſie gebrochen, machte er nur einen Sprung von ſeiner Riſche zum Fen⸗ ſter, und mit einem wüthenden Satze fiel er in den Speiſekell er ein und ſtürzte Orſola an den Hals. Seine eiſernen Kinnbacken öffneten die Gurgel von dieſer und zwangen ſie, zugleich das Kind und das Meſſer loszu⸗ laſſen.
„Was war nun aus dem Kinde und aus dem Hunde geworden? Sie waren weder das eine, noch der andere mehr da. Man mußte ſie um jeden Preis wieder auf⸗ finden.
„Der Anblick der Leiche von Orſola hatte mich mit


