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„„Und ich,““ rief Victor ganz freudig,„und ich gehe mit Dir, nicht wahr, lieber Oheim?““
„„Ja, komm!““ antwortete ich.
„Er gab mir die Hand; ich hatte nicht die Kraft, in der meinigen dieſes gute Händchen zu behalten, das er mir anvertraute, und ich ſchob es zurück.
„„Geh an meiner Seite,““ ſagte ich zu Victor.
„„Voraus! voraus!““ rief Orſola, während ſie Leonie wegführte, welche, den Kopf gegen uns umgewen⸗ det, mit einem Ausdrucke, den ich nie vergeſſen werde, uns zurief:„Kommen Sie ſehr ſchnell wieder, mein Oheim!. Komm ſehr ſchnell wieder, Victor!“
„Ich wandte auch den Kopf um und ſah die Kleine im Schloſſe verſchwinden. Dann ging ich, längs dem Teiche hinſchreitend, ebenfalls in den Park. Victor marſchirte, wie es ihn Orſola geheißen hatte, etwa zehn Schritte vor mir.
„Die Nacht war düſter, und unter den großen Bäu⸗ men des Parkes war die Finſterniß dichter, als irgend anderswo. Meine Stirne troff von Schweiß, und mein Herz ſchlug ſo heftig, daß ich von Zeit zu Zeit genöthigt war, ſtill zu ſtehen.
„Jeder Lauf meiner Flinte war mit einer Kugel geladen. Es war in den letzten vierzehn Tagen ſehr heiß geweſen; man hatte von wüthenden Hunden, die in der Gegend herumſchweifen, geſprochen, und aus Furcht, es könnte ein Hund entweder bei Tag durch das offene Gitter oder bei Racht durch eine Breſche, die ſich in einer Mauer des Parkes gebildet, hereinkommen, hatte ich die Vor⸗ ſicht gebraucht, meine Flinte mit Kugeln zu laden; Or⸗ ſola wußte dies, als ſie mir das Gewehr in die Hände gab. Der Knabe ſchritt mir, wie geſagt, voranz ich brauchte alſo nur die Flinte an meine Schulter zu legen, loszudrücken, und Alles war geſchehen!
„Mein Gott! Du hatteſt mir zum Voraus den Ge⸗ wiſſensbiß über dieſe ſchändliche Handlung gegeben; denn
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