Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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„So nimm doch Deine Flinte, Feiger 1““ flüſterte Orſola mir zu.

„Ich ergriff ſie.

„„Ah! lieber Oheim,““ wiederholte der kleine Knabe, „ich werde hinter Dir bleiben; ich werde keinen Lärmen machen ſei unbeſorgt!““

Hören Sie, um was Sie dieſes Kind bittet?““

ſprach Orſola laut.

„Ich ſchaute den kleinen Knaben an und fragte:

„„Du willſt alſo mit mir gehen?““

„„Ja, lieber Oheim, ich bitte darum! Du haſt mir verſprochen, wenn ich artig ſei, wolleſt Du mich ein⸗ mal mitnehmen.““

„„Das iſt wahr; doch biſt Du artig geweſen, Vic⸗ tor?““ ſagte Orſola.

„Oh! ja, Madame,““ antwortete gewiſſenhaft das Kind;„„und wäre Herr Sarranti da, ſo würde er Ihnen ſagen, daß er ſehr zufrieden mit mir iſt.““

„Man hatte die Kinder in Unwiſſenheit darüber gelaſfen, daß ihr Hofmeiſter auf immer abgegangen war.

„„Nun wohl, wenn er wirklich artig geweſen iſt⸗ ſo nehmen Sie ihn mit, Herr Gérard.““

„Nimmt man Victor mit,““ ſagte Leonie,„ſo will ich auch mitgehen.““

Ob! nein, nein!““ rief ich lebhaft,„„es iſt ſchon es iſt ſchon zu viel an Einem!““

„Sie hören, Mademoiſelle?““ ſprach Orſola;„„wir werden Sie zu Bette bringen.““

„Warum mich zu Bette bringen?““ verſetzte das Mädchen;„„ich will lieber die Rückkehr meines Bruders abwarten, und man bringe mich zu gleicher Zeit mit ihm zu Bette.““

„„Sagen Sie doch ein für alle Male dieſem Kinde, Sie wünſchen, daß es gehorche und nicht mehr erwiedere: „— Ich will.—“

„„Geh mit Orſola,““ ſagte ich zu dem Kinde.

genug,