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„„Sollen wir hineingehen, Oheim Gérard?““ fragten ſie.
„Ihre Stimme brachte eine ſeltſame Wirkung her⸗ vor: ich konnte nicht antworten, ich erſtickte.
„„Nein,““ erwiederte Orſola,„„ſpielt noch, meine lieben Kleinen.““
„Oh!“ fuhr der Sterbende fort,„das werde ich nie vergeſſen. In meinem Rauſche ſah ich ſie ſo, wie ich ſie noch Beide ſehe, ſchön wie Engel des Herrn: der Knabe blond, friſch, roſig; das Mädchen ernſt, braun, ſeinen verſtändigen Blick auf mich heftend und, wie es ſchien, fragend, warum ich, das Auge träg, die Hände zitternd, beim Gehen ſtolpere... In dieſem Momente ſchlug es acht Uhr. Ich hörte das Gitter vom Parke ſchließen: es war der Gärtner, der wegging. Ich ſchaute umher und ſah Orſola nicht mehr. Wo war ſie?. Ich athmete, ich fühlte mich erleichtert, ich hatte Luſt, die Kinder in meine Arme zu nehmen und mit ihnen zu fliehen; ich würde es vielleicht gethan haben, hätte ich nicht gefühlt, daß ich allein ſchon Mühe genug hatte, mich auf den Beinen zu halten. In dem Augenblicke, wo ich murmelte:
„„Meine Kinder! meine armen Kinder!““
„Erſchien überdies Orſola wieder.
„Sie hielt meine Flinte in der Hand.
„„Hier iſt Ihre Flinte, Herr Gérard,““ ſagte ſie.
„Und ſie reichte mir das Gewehr; doch mein Arm weigerte ſich, es zu nehmen.
„„Oh! mein Oheim,““ rief der kleine Victor, „„gehſt Du auf den Anſtand?““
„„Ja,““ autwortete Orſola,„wir haben mor⸗ gen Gäſte, und Ihr Oheim muß ein paar Kaninchen ſchießen.““
„„Oh! nimm mich mit, Oheim!““ ſagte das Kind.
„Ich ſchauerte.
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