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„Dann ſprach ſie mit dem gebieteriſchen Tone, den ſie zu gewiſſen Stunden annahm:
„„Bekümmern Sie ſich nur um Eines: daß Sie Ih⸗ ren Gegenſchein von ihm zurückbekommen. Ich will ihn zu Ihnen ſchicken, damit keine Zeit verloren geht. Das Uebrige übernehme ich.““
„Und ſie ging hinaus.
„Einen Augenblick nachher kam Herr Sarranti wieder.
„„Sie laſſen mich rufen?““ fragte er.
„Ja·
„„Sie haben alſo überlegt?““
„„Jean iſt zu Ihrer Verfügung, und morgen von Tagesanbruch an werden Sie die Pferde, mit dem Gelde in den Reiſetaſchen, geſattelt erwarten.““
„Herr Sarranti öffnete ſein Portefeuille, zog ein Papier heraus und ſagte:
„„Nehmen Sie, mein Herr, hier iſt Ihr Gegen⸗ ſchein; von hente an betrachte ich mich als wieder im Beſitze der hunderttauſend Thaler, da ſie vom Notar genommen ſind. Sollten mich die Umſtände verhin⸗ dern, durch Viry zurückzukommen, ſo würde Ihnen eine Zeile von mir, wenn ich weder Gefangener, noch todt bin, ſagen, wohin Sie mir das Geld zu ſchicken haben.““
„Ich nahm das Papier mit einer ſo heftig zittern⸗ den Hand, mein Geſicht hatte eine ſolche Bläſſe behalten, ſeitdem Orſola mich hatte erſchauen laſſen, ſie zähle auf die Flucht von Herrn Sarranti für die Erfüllung ihrer entſetzlichen Projecte, daß ihr Vater meine Aufregung wahrnahm; er erklärte ſie ſich natürlich als ein Zögern von meiner Seite, ihm zu dienen.
„„Lieber Herr Gérard,““ ſagte er zu mir,„es iſt noch Zeit, von Ihrem guten Entſchluſſe abzugehen. Ich kann zu dieſer Stunde das Schloß verlaſſen, um nie hieher zurückzukehren, und, indem ich es verlaſſe, Ihnen
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